So einfach ist das. Mehl, Hefe, Salz. Und ein wenig Wasser gehört natürlich auch hinein in den Teig, damit ein gutes Brot gelingt. Gut ist relativ. Das wissen alle, die sich beim Ausbruch der Covid-19-Pandemie mit dem Brotback-Virus infiziert haben. Zeitweise grassierte der derart heftig, dass es in den Lebensmittelläden schier keine Hefe mehr gegeben hat. Inzwischen sind die Regale wieder voll – auch mit Mehl. Und da beginnt schon das Dilemma. Welches Mehl, wie mit der Hefe verfahren? Glücklich schätzen kann sich da, wer ein wirklich gutes Rezept hat.

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Brot

Gisela Jegler hat eins. Das erzählt Martin Jegler, der seine Mutter heute auf dem Bauernmarkt beim Markdorfer Hexenturm vertritt. Die Anleitung stamme noch von seiner Großmutter väterlicherseits. Doch der Schlüssel zu Gisela Jeglers leckeren Holzofenbroten, der liege allenfalls zum Teil an der althergebrachten Anleitung. „Mindestens so wichtig ist das Brennholz für den Ofen“, erläutert Martin Jegler. Bei Jeglers werde der mit den Scheiten von selbstgeschlagenen Stämmen beheizt. Stämmen die im eigenen Wald am Gehrenberghang wachsen. Sie geben dem Brot den besonderen Geschmack, der auch davon abhängt ob Fichte oder Tanne brennt.

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Solche Feinheiten interessieren die Kunden nicht. „Es sind eigentlich immer die Gleichen“, freut sich Martin Jegler. Die Stammkunden an Gisela Jeglers Stand mit Brot, mit Obstbrand, mit Honig, die kommen wegen des einzigartigen Geschmacks des von seiner Mutter gebackenen Brotes.

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