Nüsslisalat nennen ihn unsere Schweizer Nachbarn. Und das trifft‘s. Denn nussig schmeckt der gesunde Salat mit den vielen, vielen kleinen Blättern tatsächlich. Auch schmeckt er um einiges intensiver als andere Blattsalate. Alf Meuser empfiehlt ihn heute, weil er ganz frisch ist und außerdem überaus lecker. Wie Meuser findet, sogar viel schmackhafter als die zahlreichen Verwandten des Feldsalats: etwa der der Kopf-, der Endivien-, der Eisberg- oder der Römer-Salat, die Lollos oder aber der Radiccio oder der Chicorée. Sie alle zählen ebenfalls zur Kategorie „Salat-Pflanzen“ – das jedoch nicht botanisch, sondern in küchen-, das heißt in zubereitungstechnischer Hinsicht.

Erdäpfel-Vogerlsalat

Doch zurück zum Feldsalat. Er gehört zur Familie der Baldriangewächse. Er ist eine vergleichsweise junge Kulturpflanze. Und wenn ihn Alf Meusers an seinem Stand auf dem Bauernmarkt beim Hexenturm feilbietet, dann wurde er biologisch-dynamisch, nachhaltig produziert. Mithin hat sich das Ziehen im Gewächshaus verboten. Weil da zuviel Energie verbraucht werde. „Wir pflanzen unseren Feldsalat unterm Folientunnel“, erklärt Alf Meuser, wie man auf dem Hofgut Rimperstweiler oberhalb von Bermatingen arbeitet.

Das könnte Sie auch interessieren

Und seine Kunden interessiere das. Insbesondere seit Beginn der Corona-Pandemie zeige sich ein gewachsenes Ernährungsbewusstsein – nicht bei allen, aber bei vielen. „Es wird schon mehr auf Regionalität geachtet“, beobachtet Meuser. Er selbst übrigens isst seinen Feldsalat gerne mit kleingehackten Nüssen, etwas Balsamico und Camembert.

Das könnte Sie auch interessieren

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €