Nach der Veröffentlichung von gleich zwei Kriminalromanen Ende vergangenen Jahres erscheint am 23. Juli Maria Stichs neues Buch „Goldrausch auf der Alb“ im Verlag Oertel und Spörer. Ebenso wie die beiden Krimis „Tübinger Fieberwahn“ und „Tödliche Codes“ hat die Markdorfer Autorin auch ihr neues Buch wieder zusammen mit ihrem Bruder Wolfgang Grund geschrieben.

Lokalreporterin Eva Witten im Mittelpunkt

Wie schon in den „Tödlichen Codes“ steht auch in „Goldrausch auf der Alb“ Lokalreporterin Eva Witten im Mittelpunkt. „Sie mischt sich überall ein und will eine tolle Knallerstory schreiben“, skizziert Maria Stich ihren Charakter. Zusammen mit dem Archäologen Professor Feinäugle ist die Reporterin auf der Jagd nach einer Landkarte, auf der eine Höhle mit einem Keltengrab eingezeichnet ist. „Bei der Verirrung in einem Höhlensystem kann man mitzittern, ob alle wieder heil herauskommen“, verrät die Autorin. Mit von der Partie sei auch wieder Kommissar Wotan Wilde.

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An dem Buch haben Maria Stich und ihr Bruder fast ein Jahr lang gearbeitet. „Zwischendurch haben wir wieder einiges umgestellt, damit die Handlung spannender und knackiger wurde“, verrät die ehemalige Grund- und Hauptschullehrerin. Die Figuren in ihren Büchern sind Maria Stich ans Herz gewachsen und es macht ihr Spaß, ihnen Leben einzuhauchen, wie sie erzählt: „Mein Bruder schreibt ein Kapitel und ich kleide sie zum Beispiel für ein bestimmtes Event ein.“ Die Figuren entwickelten sich weiter und gedanklich habe sie sie immer im Hinterkopf. „Ich sammle Ideen und Zeitungsausschnitte, skurril klingende Orts- und Straßennamen“, erzählt die Autorin. Es könne auch durchaus vorkommen, dass Freunde ihre kleinen Macken in einem ihrer Bücher wiederfinden.

Besonders freut Maria Stich, dass sie im April bei den Isnyer Literaturtagen für ihre Kurzgeschichte den zweiten Preis bekommen hat. „Das ist eine schöne Bestätigung.“ Nun wünsche sie sich Termine für Lesungen, gern auch zusammen mit anderen Autoren, um mit Lesern in Kontakt zu kommen.