In Oberteuringen haben die Abteilung Tennis des Sportvereins und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung den Spatenstich für die neue Tennisanlage gefeiert. Am 24. August hatten die Erschließungsarbeiten für Strom- und Wasserleitungen begonnen.

Die bisherige Anlage muss dem Neubau der Teuringer-Tal-Schule weichen. „Unser alter Standort war über 48 Jahre zwar das Paradies, aber beim Ausblick auf die selbst mitgestaltete neue Anlage überwiegt jetzt die Freude“, sagte Abteilungsleiter Jochen Heiß. Neben dem Gelände des Fußballvereins am Ortsausgang sind sechs Tennisplätze und ein Vereinsheim geplant.

Verein zahlt 81 000 Euro, weil Gebäude größer wird

Inklusive Nebenkosten belaufen sich die Kosten auf rund 1,15 Millionen Euro, die die Gemeinde zum größten Teil trägt. Da das neue Vereinsheim jedoch 30 Quadratmeter größer ist als das alte, zahlt der Verein 81 000 Euro an die Gemeinde. „Aktuell haben wir vier Duschen, im neuen Haus bekommen wir sieben. Außerdem sind die Umkleiden größer“, erläuterte Jochen Heiß.

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Mitglieder sollen 1000 Arbeitsstunden leisten

Geplant wird das Massivholzhaus vom Architekturbüro Hildebrand und Schwarz. Der Entwurf des Vereinsheims habe von Anfang an überzeugt. Projektarchitektin Dagmar Marthe erläuterte, dass die nachhaltige, innovative Bauweise für ein spürbar gutes Raumklima sorgen werde. 1000 Arbeitsstunden sollen die Mitglieder der Tennisabteilung leisten. „Rein rechnerisch bekommen wir das mit unseren 220 Mitgliedern gut hin“, meinte der Abteilungsleiter. Die zahlreichen Gespräche und Diskussionen mit der Gemeinde verglich Heiß mit einem Tennismatch. Mit Bürgermeister Ralf Meßmer ist er sich einig, dass die Gespräche immer auf Augenhöhe geführt wurden. Meßmer sagte: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

Dank an Musik- und Fußballverein für Kompromissbereitschaft

Heiß und Meßmer dankten sowohl dem Musik- als auch dem Fußballverein für ihre Kompromissbereitschaft. „Am Ende ist ein hervorragendes Gesamtlayout herausgekommen und die Frage nach dem Matchgewinn stellt sich nicht“, befand Heiß. Er hoffe, dass man in einem Jahr zufrieden auf die erste Saison auf der neuen Tennisanlage zurückblicken könne. Im Frühjahr soll sie fertig sein.

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