Süß, frisch, fruchtig und rot: Dese Attribute verbindet man gemeinhin mit Erdbeeren. Und obwohl sie sich alle ziemlich ähnlich sehen, gibt es doch rund 20 verschiedene Sorten. Die tragen so klangvolle Namen wie Sonata, Malwina oder Lambada. Sie haben unterschiedliche Reifezeiten, ihr Rot zeigt verschiedene Töne und bei ihrer Form gibt es ebenfalls Varianten. Wer genauer hinschaut, öfter probiert, der entdeckt bald große Unterschiede.

Das könnte Sie auch interessieren

Auf 2000 Quadratmetern Anbaufläche fällt viel Arbeit an

Das weiß auch Bernhard Schupp, Landwirt aus Hepbach. Er ist spezialisiert auf Obst und Kräutertee und baut seine Erdbeeren auf relativ kleiner Fläche an. 20 Ar, also umgerechnet 2000 Quadratmeter, müssen reichen. Machen sie doch genug Arbeit. Mehr Arbeit jedenfalls als die Erdbeeren auf den Anbauflächen in der Nachbarschaft, ist Schupp überzeugt. Denn der Landwirt hält es bei seinen Erdbeeren wie mit seinem gesamten Obst: Er verzichtet auf den Einsatz von Spritzmitteln.

Das könnte Sie auch interessieren

Schupp verkauft seine Erdbeeren ausschließlich selbst

„Das geht nur, weil ich meine Erdbeeren ausschließlich selber verkaufe“, erklärt Bernhard Schupp. Seine Kollegen dagegen seien auf den Absatz über den Großhändler angewiesen. Damit steckten sie in ganz anderen Zwängen. Sie müssten liefern, was der Supermarktkunde erwarte: frische, süße, fruchtige Erdbeeren in einheitlichem Rot – und vor allem in einheitlicher Größe. Da hat Bernhard Schupp mehr Freiheiten. Er lässt die Kunden an seinem Marktstand einfach probieren. Woraufhin die Entscheidung dann in der Regel sehr leicht falle, erzählt er. Trotz unterschiedlicher Größe.