• Unpünktlich: Der evangelische Pfarrer Tibor Nagy und sein katholischer Kollege Ulrich Hund haben während des "Dreckkübelgschwätz' " mit der in Markdorf kursierenden Behauptung aufgeräumt, es fehle ihnen wohl mangels Uhr an Zeitgefühl. Der unerträglichen und gesundheitsgefährdenden Alltagshektik setzen beide Geistlichen zur Melodie von „Despacito“ (Luis Fonsi) unter dem Titel „Es pressiert so“ ein wechselweise gesungenes Plädoyer der Entschleunigung entgegen. „... Ne Uhr? Ich hab’ ne Attrappe, so gar aus Metall; und mein Zeitgefühl das kommt aus dem All; schon der Herr sagt, tausend Jahre sind wie ein Tag... Pasito, pasito; lasst doch mal die Uhr los; wir sind nicht die Kripo, tranquilo, tranquilo; alle geben Vollgas und vergessen was, grade in der Ruhe findet sich meist sehr viel mehr Kraft. Pasito, pasito, heißt einfach nur langsam; auch wenn es schwerfällt, pocito, pocito; hör’ mal auf zu rennen, macht nicht ständig bam bam, lass dich nicht anstecken von jedem kleinen Tam-Tam.“ (gan)
  • Unbeirrbar: Wer ein echter Narr ist, erfüllt unbeirrbar seine Aufgabe als Dreckkübel-Akteur – unbeeindruckt von Erkältung, Viren und Co.
    Wie sonst lässt es sich erklären, dass der angeschlagene Dreckkübel-Dompteur Dietmar „Bitze“ Bitzenhofer sowie der stimmlich beeinträchtigte Donald Trump (Angie Ummenhofer) und Leidensgenosse Pfarrer Ulrich Hund ihre Auftritte eisern durchziehen und weder sich noch die Lachmuskeln des Publikums schonen? Ach ja: Dreckkübel-Altstar Karl Wegis hat Ulrich Hund wegen dessen geschundener Stimme angeboten, er könne ja stellvertretend die Predigt vortragen. Hund müsse nur den Text vorbereiten. Der Geistliche nimmt sofort und für Wegis wohl unerwartet an: „Kein Problem. Morgen um 11 Uhr in Ittendorf. Ich bin da.“ Wie Hund am Mittwochnachmittag erzählte, war er tatsächlich da, aber Wegis sei es nicht gewesen. (gan)
  • Unvollendet: Bürgermeister Georg Riedmann muss in den verbleibenden vier Jahren seiner Amtszeit noch einige wichtige Aufgaben erledigen. „Nur Musiker sind mit unvollendeten Werken zu Ehren gekommen“, so Dreckkübel-Dompteur Dietmar „Bitze“ Bitzenhofer. Als Ansporn hat er für Riedmann einen „Stuhl Nr. 8“ (steht für acht Jahre Amtszeit) gebaut und sich den alten Haushaltsplänen der vergangenen Jahre entledigt, die an dem Stuhl befestigt sind. „Das steht alles drin, was du wissen musst“, so „Bitze“. Dann kann ja nichts mehr schief gehen. Zumindest haben die Rollen des Stuhles gehalten, bis Riedmann wieder an seinem Platz ist. (shn)