Zwei Verletzte und rund 14.000 Euro Schaden sind laut Polizeibericht die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der am heutigen Freitag gegen 9 Uhr auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Ittendorf-Wirrensegel und Kluftern beim Weiler Leiwiesen passiert ist.

Auto schleudert von Fahrbahn

Eine 38-jährige Autofahrerin, aus Richtung Wirrensegel kommend, hat laut Polizei an der Einmündung Leiwiesen/Felbenhof das bevorrechtigte Auto einer 66-Jährigen übersehen. Durch den Zusammenstoß wurde der Wagen der 66-Jährigen von der Fahrbahn geschleudert, die Fahrerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.

Die im Renault eingeklemmte Frau wird vom Rettungsdienst erstversorgt. Der Transporter rechts muss noch wegbewegt werden, um die Frau aus ihrem Wagen befreien zu können.
Die im Renault eingeklemmte Frau wird vom Rettungsdienst erstversorgt. Der Transporter rechts muss noch wegbewegt werden, um die Frau aus ihrem Wagen befreien zu können. | Bild: Feuerwehr Markdorf/Martin Scheerer

Da sich die Fahrertüre nicht mehr öffnen ließ, musste die Frau von der Feuerwehr befreit werden und wurde mit mittelschweren Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die 38-Jährige habe sich eher leichtere Verletzungen zugezogen und wurde vorsorglich ebenfalls mittels Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Unfallstelle rund eine Stunde lang gesperrt

Beide Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Die Unfallstelle musste für etwa eine Stunde komplett gesperrt werden.

Mit hydraulischen Spreiz- und Schneidgeräten wird die Fahrertüre entfernt, um die Frau aus dem Auto holen zu können. Bild: Feuerwehr Markdorf/Martin Scheerer
Mit hydraulischen Spreiz- und Schneidgeräten wird die Fahrertüre entfernt, um die Frau aus dem Auto holen zu können. Bild: Feuerwehr Markdorf/Martin Scheerer | Bild: Feuerwehr Markdorf/Martin Scheerer

„Ein PKW befand sich rückwärts in Schräglage in einem Graben. In diesem Fahrzeug war eine Fahrerin eingeklemmt, sie wurde vom Rettungsdienst bereits betreut“, berichtet Feuerwehrsprecher Martin Scheerer. Er ergänzt: „Zur Rettung der Fahrerin musste das andere Fahrzeug rückwärts wegbewegt werden. Zum Entfernen der Fahrertüre wurden hydraulische Spreiz- und Schneidgeräte eingesetzt.“

Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen im Einsatz

Eine weitere Maßnahme der Feuerwehr war das Abklemmen der Batterien an den unfallbeteiligten Fahrzeugen und das Abstreuen ausgelaufener Betriebsstoffe. Die Feuerwehr war mit Kommandowagen, Einsatzleitwagen, zwei Löschgruppenfahrzeugen und Rüstwagen im Einsatz.