Eine 52-jährige Autofahrerin hat am Montag kurz vor 9.30 Uhr bei einem Verkehrsunfall nach ersten Erkenntnissen der Polizei leichte Verletzungen erlitten. Die Frau war auf der Landesstraße 205 in Richtung Bermatingen unterwegs und kam bei Markdorf-Wangen von der schneeglatten Straße ab.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Markdorf befestigen Ketten am Unfallauto, um dieses auf die Räder zu stellen und den Graben hochziehen zu können.
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Markdorf befestigen Ketten am Unfallauto, um dieses auf die Räder zu stellen und den Graben hochziehen zu können. | Bild: Feuerwehr/Martin Scheerer

Der Kleinwagen drehte sich laut Polizei mehrfach, rutschte einen Abhang hinunter und kippte gegen eine Böschung. Die Autofahrerin musste von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Markdorf aus dem Fahrzeug befreit werden. Der am Auto entstandene Schaden ist von der Polizei auf 1700 Euro geschätzt worden.

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Die Landesstraße 205 war wegen der Rettungsarbeiten der freiwilligen Feuerwehr und zur Unfallaufnahme durch die Polizei rund eine Stunde gesperrt. Aus den Fahrtrichtungen Markdorf und Bermatingen bildeten sich Staus.

Um die Fahrerin aus diesem Kleinwagen befreien zu können, haben Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Markdorf die Frontscheibe mit einer Säge geöffnet.
Um die Fahrerin aus diesem Kleinwagen befreien zu können, haben Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Markdorf die Frontscheibe mit einer Säge geöffnet. | Bild: Feuerwehr/Martin Scheerer

"Wir wurden um 9.28 Uhr alarmiert und rückten mit drei Einsatzfahrzeugen und 15 Einsatzkräften aus", berichtete Feuerwehrsprecher Martin Scheerer. "Vor Ort zeigte sich an der Einsatzstelle, dass sich ein Fahrzeug mit darin befindlicher Fahrerin in Seitenlage an der Straßenböschung befand, das Fahrzeug wurde durch Büsche gehalten, die Fahrerin war dadurch im Fahrzeug gefangen", beschrieb Scheerer die Situation.

Mit einem Rangierwagenheber bugsieren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Markdorf das Unfallauto vom Straßenrand auf die Fahrban der L 205, damit es von einem Abschleppdienst abtransportiert werden kann.
Mit einem Rangierwagenheber bugsieren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Markdorf das Unfallauto vom Straßenrand auf die Fahrban der L 205, damit es von einem Abschleppdienst abtransportiert werden kann. | Bild: Toni Ganter

Der Feuerwehrsprecher ergänzte: "Das Fahrzeug hatte sich aber nicht überschlagen. Wir sicherten das Auto mit einer Seilwinde des Feuerwehr-Rüstwagens gegen weiteres Kippen und schafften mit einer Handsäge Zugang zum Kleinwagen." Die Fahrerin wurde nach Entfernen der Frontscheibe des Wagens nach vorne heraus gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. "Ebenfalls kurz vor Ort war die Feuerwehr Salem mit einem Rüstwagen, der aber nicht benötigt wurde", berichtete Feuerwehrsprecher Scheerer weiter.

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Nach dem die 52-jährige Fahrerin befreit war, wurde das Auto mittels zwei Kettensträngen und einer Seilwinde aufgerichtet, auf die Fahrbahn der L 205 gezogen und mit einem Rangierwagenheber in Fahrtrichtung Markdorf bugsiert, um von einem Abschleppdienst abtransportiert zu werden. Für die Feuerwehr war der Einsatz um 10.45 Uhr beendet. Zur Bewerkstelligung des Abtransports des Unfallautos musste die L 205 mochmals bis kurz nach 11 Uhr voll gesperrt werden.

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