Was im vergangenen Jahr optimistisch gedacht war, reichte am Ende dann doch über alle Erwartungen hinaus. Mit über 600 Läufern beim Gehrenberglauf wurde der Berg zeitweise ganz schön in die Knie gezwungen. „Dieses Jahr wird bei 500 Anmeldungen definitiv das Meldeportal geschlossen werden“, sagt Hauptorganisator Hubert Becker bei der Präsentation des neuen Flyers. Je 150 Anmeldungen für Jugendlauf und Hauptlauf sowie 200 Meldungen für den Kinderlauf sind beim Lauf am 6. Oktober möglich.

Meldung für Bambinilauf und Walking nur am Veranstaltungstag

Dem Bambinilauf sind jedoch keine Grenzen gesetzt, da die Kleinsten, ebenso wie die Walker, außer Wertung laufen. Zu diesen Läufen kann man sich jedoch nur am Lauftag anmelden. „Klar kann man sich für die Wertungsläufe nachmelden, wenn noch Plätze frei sind“, ergänzt Becker. Auch wenn die Listen voll seien, könne die Chance bestehen, noch einen nicht in Anspruch genommenen Platz zu ergattern.

Becker: „Ziel ist nicht, die 1000er-Marke zu knacken“

Bereits zum 27. Mal findet die Traditionsveranstaltung statt, die weit über Markdorfs Grenzen hinaus eine Vielzahl sportlich Ambitionierter anzieht. Der SÜDKURIER unterstützt den Lauf als Medienpartner. „Wo 1993 sieben Läufer gestartet sind, kamen wir letztes Jahr schon an unsere Grenzen“, räumt Becker ein. Jetzt dürfe die Veranstaltung nicht mehr weiter wachsen. „Unser Ziel ist es auf keinen Fall, die Tausender-Marke zu knacken“, betont Becker.

In knapp drei Monaten fällt wieder der Startschuss zum SÜDKURIER-TVM-Gehrenberglauf. Bereits im 27. Jahr findet diese Traditionsveranstaltung im Oktober statt.
In knapp drei Monaten fällt wieder der Startschuss zum SÜDKURIER-TVM-Gehrenberglauf. Bereits im 27. Jahr findet diese Traditionsveranstaltung im Oktober statt. | Bild: Helga Stützenberger

Veranstaltung soll familiären Charakter behalten

Stattdessen solle die Veranstaltung in ihrem Teilnehmerlimit wieder etwas zurückgefahren werden, um den familiären Charakter zu erhalten. Auch der Berg sowie das Start- und Zielgelände gäben größere Kapazitäten nicht frei. „Der Gehrenberglauf soll eben nicht eine der größten, sondern nur eine der schönsten Laufveranstaltungen in der Region sein“, ergänzt Becker.

Nachrücken nur per Warteliste möglich

„Never change a running system“ – ändere nie eine Sache, die gut läuft – ist der Grundsatz von Hubert Becker. Das trifft im besonderen Sinne auch zu diesem Laufereignis. „Eigentlich wollen wir alles so belassen, wie es die letzten beiden Jahre schon war“, sagt Becker. „Nur ist es dieses Mal besonders wichtig, sich rechtzeitig anzumelden“, wirbt der Hauptorganisator. Denn wenn die Listen voll seien, ist ein Nachrücken nur noch per Warteliste und nicht in Anspruch genommener Startplätze möglich. „Manchmal wird‘s da bestimmt auch lange Gesichter geben.“ Daher rät er zur zeitigen Anmeldung.

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Teams für Hauptlauf können kleiner sein

„Für den Hauptlauf wollen wir in diesem Jahr noch mehr Teams haben.“ Das sei eine der wenigen Neuerungen, sagt Becker. So können die Teams in diesem Jahr bereits aus drei Läufern oder Läuferinnen bestehen. „Da kommt noch mehr Spannung rein“, ist Hubert Becker sicher. Auch soll ein Trikot-Wettbewerb beim Jugendlauf die Kreativität der Teams fordern.

Viele Sponsoren für Preise und Tombolagewinne

Was wäre der Gehrenberglauf ohne all diejenigen, die zu dieser Veranstaltung beitragen? Auf Teilnehmer und Zuschauer warten Preise und Tombolagewinne, wofür jede Menge Engagement und Mithilfe einer großen Zahl an Sponsoren nötig ist.

SÜDKURIER als Medienpartner mit dabei

Auch der SÜDKURIER unterstützt seit sechs Jahren durch eine Medienpartnerschaft mit dem TVM nicht nur die Laufveranstaltung, sondern den gesamten Turnverein Markdorf. „Man merkt, dass bei dieser Veranstaltung eine Vielzahl an Akteuren zusammenspielen“, sagt Lucie Fieber von Markdorf Marketing und spricht an alle Beteiligten ein großes Lob aus. „Da steht die ganze Stadt dahinter“, ergänzt sie. Diese Strahlkraft des Gehrenberglaufs reiche weit über die Region hinaus.