Auslöser waren die total chaotischen Verhältnisse, die am Montag anlässlich des Elisabethenmarktes herrschten. Oßwald, Anwohnerin der Jahnstraße, berichtete, auch sonst gehe zu oft gar nichts mehr, immer wieder gebe es gefährliche Situationen. Und sie habe den Eindruck, dass in der Jahnstraße nicht mehr so oft wie früher kontrolliert werde: „Ich sehe ja, ob Zettel an den Windschutzscheiben sind.“

Zu viele Autofahrer halten sich nicht an Regelungen

Bürgermeister Georg Riedmann berichtete, er habe am Montag extra kontrollieren lassen. Die Stadtverwaltung habe erreicht, dass zusätzliche Halteverbotsschilder aufgestellt worden sind, es seien Haltebuchten geschaffen worden und es gebe Markierungen für Sperrflächen. Allerdings sei es auch so, dass es zu viele Autofahrer gebe, die sich an keinerlei Beschilderungen oder Markierungen halten.

Diese Zick-Zack-Markierung ist Sperrfläche.
Diese Zick-Zack-Markierung ist Sperrfläche. | Bild: Toni Ganter

Oßwald entgegnete wiederum, sie wolle und könne sich mit dem immer wieder herrschenden Chaos in der Jahnstraße nicht abfinden. Es müsse eben öfter kontrolliert werden. Georg Riedmann legte dar, dass die Kontrollen angesichts des zur Verfügung stehenden Personals eben nicht mehr als Stichprobencharakter erreichen können. Derzeit sind zwei Teilzeitkräfte mit jeweils 50-Prozent-Stelle aktiv.

Demnächst Situationsbericht im Gemeinderat

Der Bürgermeister sagte außerdem, der Gemeinderat müsse sich zum Thema äußern, wenn mehr verlangt sei. Sprich, ob weitere Teilzeit- oder gar Vollzeitstellen für das Kontrollieren von Falschparkern geschaffen werden sollen. Jedenfalls werde Ordnungsamtsleiter Jürgen Hess in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen einen Situationsbericht geben.