Monika Beder, Leiterin der Stadtgärtnerei Markdorf, hat am Mittwoch mit ihrer sechsköpfigen Mitarbeitermannschaft rund 1500 gelbe und weiße Stiefmütterchen am Hang unterhalb des Bischofsschlosses gepflanzt. "Die Arbeiten am Schlosshang nehmen einen ganzen Tag in Anspruch", berichtet Beder.

"Am Morgen ist mit einer Fräse die Erde aufgelockert worden. Außerdem wurde organischer Dünger untergemischt und das Erdreich gleichmäßig verteilt. Das hat rund zwei Stunden gedauert", erzählt Beder, während sie ein Stiefmütterchen ums andere pflanzt. Die Blumen wurden von der Stadtgärtnerei gezogen und überwinterten auf freiem Feld. "Die Stiefmütterchen vertragen das", erklärt die Leiterin der Stadtgärtnerei. Während drei Mitarbeiter die Stiefmütterchen mit Hacken vom freien Feld holen und in mehreren Fuhren zum Schlosshang transportieren, sind dort Beder und drei weitere Mitarbeiter mit den Pflanzarbeiten beschäftigt.

Bereits im Herbst vergangenen Jahres sind laut Beder um die 2500 weiße und gelbe Tulpenzwiebeln am Schlosshang gepflanzt worden. "Tulpen brauchen eine Frostphase, damit sie im Frühjahr bei steigenden Temperaturen austreiben", so die Leiterin der Stadtgärtnerei. In Summe verschönern also um die 4000 Blumen in den nächsten Tagen und Wochen den Schlosshang an der Bundesstraße. Noch während die Pflanzarbeiten erledigt werden, fliegen Bienen herbei, um sich an den Stiefmütterchen zu laben – für die Insekten ein willkommenes Nahrungsangebot.