lm Zeichen der Europawahl stand der europäische Wettbewerb unter dem Motto „YOUrope – es geht um dich!“ Über 70 000 Schüler hatten bundesweit daran teilgenommen, landesweit gut 19 000 aus fast 300 Schulen. Die Real- und Werkrealschule im Schulverbund Markdorf hatte 75 Exponate aus dem Bereich Bildende Kunst bei der Landesjury eingereicht. 21 der Werke wurden mit Urkunden, Landes- oder Regionalpreisen auszeichnete.

Europa gestern und heute: Mit Filzstiften und Europabezug schaffte Christina Preti (8a) einen Landespreis. „Zeichnen und Malen macht mir Spaß. Ich würde gerne nächstes Jahr wieder teilnehmen.“
Europa gestern und heute: Mit Filzstiften und Europabezug schaffte Christina Preti (8a) einen Landespreis. „Zeichnen und Malen macht mir Spaß. Ich würde gerne nächstes Jahr wieder teilnehmen.“ | Bild: Eduard Weilbacher

Entwicklung der Lebensqualität in Europa

Welche Themen reizten die jungen Künstler der 8. bis 10. Klasse? „Wir sind Europa! Zeige an Beispielen, wie sich die Lebensqualität in Europa entwickelt hat.“ Hier half ein Rückblick in Geschichte, Kunst oder Politik in Büchern oder Internet. Dabei waren bildnerisch alle Techniken möglich, auch in Gruppenarbeit.

Wie werden Schüler durch Influencer beeinflusst?

Auch mit dem zweiten Thema, „Influenced“, hatten sich Schüler auseinandergesetzt. Beschrieben wurde es mit diesen Sätzen: „TV-Werbung war gestern. Heute haben Influencer das Sagen vor allem bei Jugendlichen. Auch Politiker haben das erkannt. Wie beeinflusst das Netz deine Ansichten, deine Entscheidungen und deinen Lifestyle?“

Marius Haag (9c) reizte die Entwicklung der Bewirtschaftungstechniken in der Landwirtschaft und er überbrückte damit 100 Jahre. Diese Gegenüberfstellung wurde von der Jury mit einem Landespreis anerkannt.
Marius Haag (9c) reizte die Entwicklung der Bewirtschaftungstechniken in der Landwirtschaft und er überbrückte damit 100 Jahre. Diese Gegenüberfstellung wurde von der Jury mit einem Landespreis anerkannt. | Bild: Eduard Weilbacher

Landespreis für Sara Varga

Sara Varga (10a) hatte das Problem der Beeinflussung durch Markenwerbung und soziale Medien als Marionette dargestellt und entlarvt: Über einem modisch gestylten Mädchen mit Smartphone und Markentasche schwebt eine Hand, jeder Finger nennt einen Beeinflusser, dessen Faden er steuert. Die Jury honorierte das Bild mit einem Landespreis.

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Carmen Dollmann organisierte Teilnahme der Schüler

Schulleiterin Veronika Elflein dankte den Schülern bei der Preisverleihung – „Ich bin stolz auf eure Leistung!“ – und ihren Kolleginnen Carmen Dollmann, Carolin Engels und Eva Stauber für die Motivation und Anleitung der Schüler. Nach dem Ruhestand von Günther Nitsche, der über 25 Jahre an der Realschule den europäischen Wettbewerb organisiert hatte, wurde seine Aufgabe nun von Carmen Dollmann übernommen.

Aaron Okon (10c) präsentiert sein Video zum Thema „Wir sind Europa“. Er erzählt: „Ich interessiere mich sehr für Grafik-Design und könnte mir dies auch als Beruf vorstellen.“
Aaron Okon (10c) präsentiert sein Video zum Thema „Wir sind Europa“. Er erzählt: „Ich interessiere mich sehr für Grafik-Design und könnte mir dies auch als Beruf vorstellen.“ | Bild: Eduard Weilbacher

Aaron Okon setzt Idee in Video um

Diese ermunterte die Preisträger, im nächsten Jahr wieder mitzumachen. Vor der Überreichung der Urkunden und Preise führte Aaron Okon (10c) sein preisgekröntes Video zum Thema Europa vor, an dem er fast 40 Stunden gearbeitet hatte. Mit einprägsamen Bildern und Gegenüberstellungen zeichnete er die Entwicklung Europas von der Wasserkraft und Landwirtschaft bis zur modernen Energiegewinnung nach.

Einen neuen Weg, Beeinflussung durch Influencer darzustellen, fanden Jette Bornak, Agnes Hoffmann und Vanessa Waibel (9b) In Gruppenarbeit.
Einen neuen Weg, Beeinflussung durch Influencer darzustellen, fanden Jette Bornak, Agnes Hoffmann und Vanessa Waibel (9b) In Gruppenarbeit. | Bild: Eduard Weilbacher

Neu waren auch die beiden Skulpturen zum Thema „Influencer“, die von einer Mädchen- und einer Jungengruppe gestaltet und ebenfalls mit einem Preis bedacht wurden. Zusätzlich zu den Urkunden und Preisen freuten sich die Schüler über Geschenke.

Die Werke sind während der Geschäftszeiten in den Räumen der Sparkasse Markdorf zu sehen.