Der Gemeinderat war sich in der Sitzung am Dienstagabend einig: Die Innenstadt wird zur Blauen Zone beziehungsweise einige Bereiche der Innenstadt. Die Parkzeitbeschränkung per Parkscheibe mit einer Höchstparkdauer von zwei Stunden wird entlang der Hauptstraße, auf dem Marktplatz, in der Tiefgarage Biberacherhofstraße (West III) sowie am Stadtgraben vor dem Übergang in die Gehrenbergstraße und auf den Stellplätzen gegenüber der Stadthalle beim Eiscafé Capri eingeführt. Ebenfalls mit einbezogen werden die jeweils oberen Geschosse des Parkhauses Post und des Bischofsschlosses. Die Beschränkung gilt montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 8 Uhr bis 13 Uhr gelten.

Jürgen Hess, Leiter des Ordnungsamtes, stellte das Konzept vor, das vom Ingenieurbüro Brenner Bernard (Aalen) stammt. Das Büro erstellt federführend das städtische Verkehrsentwicklungskonzept. Mit der Einführung der Blauen Zone möchte man wieder mehr Kunden in die Stadt locken und die Dauerparker aus der Innenstadt haben. Diese müssen sich nun andere Parkmöglichkeiten suchen. Dabei nahm Roland Hepting (Umweltgruppe) die Verwaltung in die Pflicht, für alternative Stellplätze zu sorgen. Diese gibt es momentan nicht. Laut Bürgermeister Georg Riedmann stünden Überlegungen am Bahnhof und in den Griviten an.