In der vergangenen Woche haben wir die heißesten Arbeitsplätze in Markdorf vorgestellt. Doch es gibt auch Berufe, bei denen man dieser Tage trotz der hohen Temperaturen nicht ins Schwitzen gerät. Wir zeigen eine Auswahl an den Orten, wo es sich besonders gut aushalten lässt.

Georg Seitz ist Inhaber der Metzgerei Seitz. Er verbringt die Zeit selten an der Verkaufstheke. Meist ist er im Kühlraum und verarbeitet das Fleisch. Während die Menschen auf der Straße vor dem Geschäft sichtlich unter der Hitze leiden, braucht sich Georg Seitz darüber keine Sorgen zu machen. Mit einer Temperatur von einem Grad führt der Metzger die Auflistung an.

Bild: Heuser, Christoph

In der Regel ist es wohl so, dass die Menschen entweder regelmäßig in die Kirche gehen oder gar nicht. Letztere hätten aktuell einen Grund mehr, die Pfarrkirche St. Nikolaus aufzusuchen. Dort herrscht selbst in der prallen Nachmittagssonne ein angenehmes Klima. Das dicke Gemäuer und die hohe Decke sorgen dafür, dass das Thermometer bei 19 Grad stehen bleibt. Damit hält es auch der Pfarrer in seinem Gewand gut aus.

Bild: Heuser, Christoph

Doris Stötzner ist Bankangestellte und strahlt selbst über das ganze Gesicht: "Wir merken ganz deutlich, wie überrascht unsere Kunden über die Temperatur in der Filiale sind." Kein Wunder bei angenehmen 22 Grad. Da lassen sich auch einige Kunden etwas mehr Zeit beim Geldabheben am Bankautomaten der Volksbank. Es schadet nicht bei Geldgeschäften einen kühlen Kopf zu bewahren.

Bild: Heuser, Christoph

Sandra Waldraff wirft einen Blick über die linke Schulter und schaut kurz auf die digitale Temperaturanzeige: "Es sind knapp 14 Grad, das ist für das Obst optimal." Im Knusperhäusle Naturkost in der Markstraße wird größter Wert auf hochwertig und nachhaltig produzierte Lebensmittel gelegt. Dazu gehört auch eine ordentliche Lagerung. Hier zu sehen ist ein Teil des Obstangebots.

Bild: Heuser, Christoph

Marcos Casagrande erfährt hinter der Theke eine schöne Erfrischung. Das Eiscafé Gentile hat erst kürzlich in der Hauptstraße eröffnet und erfreut sich im Hochsommer bereits über regen Zuspruch. Die vorbeischlendernden Passanten nehmen sich gerne ein Eis mit, um sich abzukühlen. Das Eis selbst ist auf ein Grad gekühlt, für ihn sind immerhin auch noch 15 Grad.

Bild: Heuser, Christoph

David Gerliz steht hinter der Fleischtheke des Edeka Sulger in der Mangoldstraße bei angenehmen 20 Grad. In den Supermärkten scheinen die Uhren in dieser Phase des Jahres etwas langsamer zu ticken. Von der ansonsten so hektischen Betriebsamkeit der Kunden ist nicht mehr viel zu sehen. Offenbar genießen einige während des Einkaufs die relativ kalte Umgebung.

Bild: Heuser, Christoph
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