Die Trendsportanlage in Nachbarschaft zum Bildungszentrum wird eine Grillstelle bekommen. Mehrheitlich hat sich der Technische Ausschuss des Gemeinderates am Dienstagabend für die vom Jugendreferat vorgeschlagene Lösung entschieden, die sogenannte Option 2:

Geschätzte Kosten bei rund 11.500 Euro

Es wird ein mobiler Holzkohlegrill – zum Beispiel ein Kugelgrill – beschafft, der kontrolliert vom Jugendreferat ausgeliehen wird. Als Grillstelle dient ein Platz, der als Sitzgruppe mit Natursteinen beim Lärmschutzwall gestaltet wird. Die geschätzten Herstellungskosten für die Sitzgruppe aus Natursteinen und Grill betragen laut Beratungsunterlage rund 11.500 Euro.

Finn-Luis Klauß: „Eigentlich eine gute Sache. Das Problem sind die Scherbenschmeißer, was in letzter Zeit oft der Fall gewesen ist. Für uns Skater ist das auf alle Fälle eine gute Sache, weil wir weitere Angebote mit Sitzecke und Grillmöglichkeit bekommen.“
Finn-Luis Klauß: „Eigentlich eine gute Sache. Das Problem sind die Scherbenschmeißer, was in letzter Zeit oft der Fall gewesen ist. Für uns Skater ist das auf alle Fälle eine gute Sache, weil wir weitere Angebote mit Sitzecke und Grillmöglichkeit bekommen.“ | Bild: Ganter, Toni

Ein paar Stimmen von Jugendlichen, die am Mittwoch auf der Trendsportanlage gewesen sind. Finn-Luis Klauß nennt Für und Wider: „Eigentlich eine gute Sache. Das Problem sind die Scherbenschmeißer, was in letzter Zeit oft der Fall gewesen ist. Für uns Skater ist das auf alle Fälle eine gute Sache, weil wir weitere Angebote mit Sitzecke und Grillmöglichkeit bekommen.“

Michael Bäumer: „Ich find‘s auf jeden Fall gut, dass man so ‚was macht. Der mobile Grill ist leicht zugänglich, weil zwei Mal die Woche jemand vom Jugendreferat da ist. Das Grillangebot macht die Abende im Sommer beim Skaten viel angenehmer.“
Michael Bäumer: „Ich find‘s auf jeden Fall gut, dass man so ‚was macht. Der mobile Grill ist leicht zugänglich, weil zwei Mal die Woche jemand vom Jugendreferat da ist. Das Grillangebot macht die Abende im Sommer beim Skaten viel angenehmer.“ | Bild: Ganter, Toni

Michael Bäumer stimmt zu. „Ich find‘s auf jeden Fall gut, dass man so ‚was macht. Der mobile Grill ist leicht zugänglich, weil zwei Mal die Woche jemand vom Jugendreferat da ist.“ Das Grillangebot mache die Abende im Sommer beim Skaten viel angenehmer. „Ich schätze, die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem fest installierten Grill mehr Leute kommen und randalieren, ist höher. Ich finde den transportablen Grill besser, denn es kann kontrolliert werden, ob er noch ganz ist, beim Zurückgeben.“

Arnold Holstein (Freie Wähler): „Ein Grillplatz lädt zum langen Feiern ein. Das gefährdet den Bestand der Trendsportanlage. Was auf dem Grillplatz passiert, wird auf die Trendsportanlage übertragen. Es gibt schon jetzt Probleme wegen Vandalismus.“
Arnold Holstein (Freie Wähler): „Ein Grillplatz lädt zum langen Feiern ein. Das gefährdet den Bestand der Trendsportanlage. Was auf dem Grillplatz passiert, wird auf die Trendsportanlage übertragen. Es gibt schon jetzt Probleme wegen Vandalismus.“ | Bild: FW

In der Ausschusssitzung sprach sich Stadtrat Arnold Holstein (Freie Wähler) generell gegen eine Grillstelle aus: „Ein Grillplatz lädt zum langen Feiern ein. Das gefährdet den Bestand der Trendsportanlage. Was auf dem Grillplatz passiert, wird auf die Trendsportanlage übertragen. Es gibt schon jetzt Probleme wegen Vandalismus.“

Mehrheit der Freien Wähler für Grillstelle

Fraktionskollege Dietmar Bitzenhofer erklärte, dass die Mehrheit der Fraktion der Freien Wähler für eine Grillstelle ist. „Ich denke, dass wir mit Option 2 gut fahren. Wir können den Versuch wagen. Das wird überwacht, allerdings müssen die Windverhältnisse zum Schutz der Nachbarn beachtet werden.“

Uwe Achilles (SPD): „Der Leihgrill ist ein unglücklicher Versuch, etwas regeln zu wollen, das nicht regelbar ist. Aus meiner Sicht soll der Lärmschutzwall bleiben, wie er ist. Der Versuch den Grillplatz zu überwachen, wird eher scheitern.“
Uwe Achilles (SPD): „Der Leihgrill ist ein unglücklicher Versuch, etwas regeln zu wollen, das nicht regelbar ist. Aus meiner Sicht soll der Lärmschutzwall bleiben, wie er ist. Der Versuch den Grillplatz zu überwachen, wird eher scheitern.“ | Bild: SPD

Uwe Achilles (SPD) kommentierte: „Der Leihgrill ist ein unglücklicher Versuch etwas regeln zu wollen, das nicht regelbar ist. Aus meiner Sicht soll der Lärmschutzwall bleiben, wie er ist. Der Versuch den Grillplatz zu überwachen, wird eher scheitern.“

Alfons Viellieber (CDU): „Ich gönne es den Jugendlichen, aber mit ganz festen Regeln. Ich bin ganz klar für Lösung 1. Wenn‘s nicht funktioniert – die Grillroste weg, Deckel drauf und eine Sitzgelegenheit daraus machen. Die Option 2 hat den Charme, dass man eine gewisse Einflussmöglichkeit hat.“
Alfons Viellieber (CDU): „Ich gönne es den Jugendlichen, aber mit ganz festen Regeln. Ich bin ganz klar für Lösung 1. Wenn‘s nicht funktioniert – die Grillroste weg, Deckel drauf und eine Sitzgelegenheit daraus machen. Die Option 2 hat den Charme, dass man eine gewisse Einflussmöglichkeit hat.“ | Bild: CDU

Stadtrat Alfons Viellieber wäre die Option einer fest eingerichteten Grillstelle, wie von Jugendlichen gewünscht, lieber gewesen. „Ich gönne es den Jugendlichen, aber mit ganz festen Regeln. Ich bin ganz klar für Lösung 1. Wenn‘s nicht funktioniert – die Grillroste weg, Deckel drauf und eine Sitzgelegenheit daraus machen. Die Option 2 hat den Charme, dass man eine gewisse Einflussmöglichkeit hat.“

Christiane Oßwald (Umweltgruppe): „Wir müssen die Meinung der Jugendlichen mit berücksichtigen. Die Lösung 2 ist ein fairer Kompromiss.“
Christiane Oßwald (Umweltgruppe): „Wir müssen die Meinung der Jugendlichen mit berücksichtigen. Die Lösung 2 ist ein fairer Kompromiss.“ | Bild: UWG

Joachim Mutschler (Umweltgruppe) befand ebenfalls, die Option einer fest eingerichteten Grillstelle sei wünschenswert. „Aber vor dem Hintergrund, dass es Probleme geben könnte, was den Skaterplatz an sich in einen schlechten Ruf bringt“, sprach er sich dafür aus, dem Vorschlag des Jugendreferats – Leihgrill – zu folgen. In die gleiche Richtung argumentierte Fraktionskollegin Christiane Oßwald: „Wir müssen die Meinung der Jugendlichen mitberücksichtigen. Die Lösung 2 ist ein fairer Kompromiss.“

Technische Installationen für Videoüberwachung

Arnold Holstein hakte wegen einer im Gemeinderat diskutierten Videoüberwachung auf der Trendsportanlage nach. Bürgermeister Georg Riedmann erklärte, „das ist technisch vorgesehen, alle notwendigen Leitungen sind eingeplant“. Das mit den Kameras müsse noch geprüft und mit weiteren Behörden geklärt werden. Das könne die Stadtverwaltung nicht allein entscheiden.