Radieschen gelten als überaus gesund. Während es sie im Handel das ganze Jahr über gibt, werden die Radieschen im Freien – und hierzulande – indes erst in diesen Wochen geerntet. Das dann aber noch bis in den September – sofern man sie fleißig nachsät. Wo ihr Name herkommt? Radieschen kommt von „radix“. Was auf Lateinisch „Wurzel“ heißt. In der französischen Küchen tauchen sie erstmals im 15. Jahrhundert auf, von wo aus sie sich in der Folgezeit auf die Tische in ganz Europa ausbreiteten. Wobei die scharfe, da senfölhaltige Knolle, immer nur roh gegessen wird. Beziehungsweise lange Zeit wurde, zumal Radieschen inzwischen durchaus auch gekocht oder im Wok angebraten auf den Teller kommen.

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Radieschengrün als Kräuterzugabe in Suppen und Soßen

Brigitte Bauder freilich bevorzugt die runde Rettich-Verwandte nach wie vor roh. Sie verkauft die frisch geernteten Radieschen von Landwirt Andreas Nusser aus Ostrach auf dem Markdorfer Wochenmarkt. „Am liebsten im Salat“, schwärmt sie von der gesunden Knolle. Auf dem Vesperbrot seien Radieschen indes gleichfalls „ganz was Feines“. Essbar ist übrigens keineswegs allein die vier, fünf Zentimeter dicke Speicherknolle. Auch die Blätter, das Radieschengrün, solange sie frisch in den Salat kommen – oder feinpüriert in die Soße, in die Suppe.

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Dank ihrer antibiotisch wirkenden Senföle helfen Radieschen bei der Abwehr von Infektionskrankheiten, von Pilzen und Bakterien. Ihr Genuss regt den Appetit an, aber auch die Verdauung. Und sie helfen bei der Regeneration der Schleimhäute. Übrigens enthalten sie um so mehr Vitamin C, je röter sie sind. Sie jetzt nicht zu kaufen, sei ein Fehler, sagt Brigitte Bauder.