Ernst Arnegger lädt zu seiner nächsten „I mein‘ halt“-Gesprächsrunde im Markdorfer Obertor ein. Am Mittwoch, 11. September, wird sich dann ab 20 Uhr alles ums Bauen und Wohnen an der Südflanke des Gehrenbergs drehen.

Experten werden Fragen beantworten

Als Experten hat Arnegger Stadtrat Dietmar Bitzenhofer, Andreas Kiefer, den Vorsitzenden der Eigentümerschutz-Gemeinschaft „Haus und Grund Markdorf“, Stefan Andelfinger, den Vorsitzenden der Baugenossenschaft „Familienheim Bodensee“ und Michael Lissner eingeladen, den neuen Stadtkämmerer.

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Warum gibt es in Markdorf so wenig bezahlbaren Wohnraum? Was tut sich überhaupt auf dem hiesigen Wohnungsmarkt? Wo sollen Markdorfer künftig bauen können? Drei Fragen, die „I mein‘ halt“-Moderator Ernst Arnegger umtreiben.

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Und das nicht erst heute, wo die schwarz-rote Koalitionsregierung in Berlin die Mitpreisbremse neuerlich angezogen, den Bemessungszeitraum für den Mietspiegel um zwei weitere Jahre verlängert hat – mithin Entscheidungen traf, die den gesamten Wohnungsmarkt berühren. Gestellt hat Moderator Arnegger seine Fragen zur kommunalen Wohnungs- und Baupolitik bereits vor ziemlich genau einem Jahr. Damals hatte er Markus Müller, den Präsidenten der Landesarchitektenkammer, eingeladen, neben Markdorfs Bürgermeister Georg Riedmann.

Problem besteht weiterhin

„Die Probleme bestehen aber fort“, beobachtet Arnegger. Immerhin reagiere die lokale Politik. Die Freien Wähler brachten die Idee zu einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft ins Gespräch. Deren Fraktionsvorsitzender, Dietmar Bitzenhofer, soll bei der nächsten „I mein‘ halt“-Runde die Argumente der Freien Wähler darlegen. Und Stadtkämmerer Lissner werde wohl erklären, über wie viel Immobilienbesitz die Stadt verfügt.

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„Uns interessiert natürlich auch, welche Rolle eine so kleine Kommune wie Markdorf auf dem Wohnungsmarkt überhaupt spielen kann, ob und wo Eigenbetrieb überhaupt denkbar ist“, so Arnegger. Von großem Interesse sei darüber hinaus, „wie viel Baufläche überhaupt noch zur Verfügung steht in Markdorf. Weiteres Thema sei die innerstädtische Verdichtung, aber auch der generelle Wohnraumbedarf – dessen Entwicklung.