Es war ein tolles Geburtstagsgeschenk für den 13-jährigen Ben aus Daisendorf, als er mit seinem D-Jugend-Team der Spielvereinigung Frickingen, Altheim, Lippertsreute (SpVgg F.A.L) das 28. Internationale Junioren-Fußballturnier des SC Markdorf (SCM) gegen den Fußballverein Lörrach-Brombach gewann.

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Bis zuletzt blieb es spannend, denn das wegen der Hitze auf 18 Minuten verkürzte Spiel mit Trinkpause blieb torlos; erst im Neun-Meter-Schießen wurde die Partie entschieden. „Das schwierigste Spiel war gegen den VfB Friedrichshafen. Vorn hatten die richtig Druck gemacht, es war hart zu verteidigen, aber dann haben wir doch 2:1 gewonnen“, sagte der Mittelfeldspieler und Stürmer.

Wanderpokal steht für ein Jahr im Vereinsheim der SpVgg

Mit zum Erfolg beigetragen hatte Torhüter Benedikt aus Leustetten; er hatte einen gegnerischen Torschuss abgewehrt. So wird der große Wanderpokal, der halb so groß wie die zwölf- bis 13-jährigen Spieler war, nun ein Jahr lang im Vereinsheim der SpVgg stehen. Die Friedrichshafener landeten diesmal auf Platz drei: „Wer die Spiele drei Mal hintereinander gewinnt oder fünf Mal in Summe, darf ihn behalten“, erklärte Hauptorganisator Robert Schmid.

Rund 50 Mannschaften der Altersklassen C bis Bambini hatten an dem dreitägigen Turnier teilgenommen. Beim separaten Bambini-Turnier konnten die Jüngsten schon mal Wettkampfluft schnuppern und erstmals gab es ein kleines integratives Turnier für Menschen mit Behinderung.

Hauptsponsor Albert Weber: „Turnier ist in sehr guten Händen“

Albert Weber ist der Hauptsponsor des Turniers. Er unterstütze die Veranstaltung nun bereits zum 15. Mal. Das wolle er auch weiterhin tun, sagte er, und zwar aus vielfältigen Gründen: Zum einen, weil die Veranstaltung Teamgeist und Zusammenhalt fördere und den Kindern fürs Leben zeige, dass man nur gemeinsam etwas bewirken und gewinnen könne. Zum anderen, damit die jungen Fußballer auch mal ganz andere Mannschaften kennenlernen können, darunter hochkarätige wie den VfB Stuttgart. Und wegen der Arbeit des „tollen SCM-Teams“ sowie der rund 80 Helfer: „Das Turnier ist in sehr guten Händen, alles klappt super“, sagte er.