Seit nunmehr 22 Jahren unterstützt der Förderverein des BZM-Gymnasiums außergewöhnliche Aktivitäten und Projekte der Schule. „Wir sind nicht dazu da, dass wir Geld horten. Wir sollten auf sinnvolle Weise das Geld an die Schüler bringen, dass alle was davon haben“, sagt der wiedergewählte Vorsitzende und ehemalige Schulleiter Gerhard Barisch bei der Jahresversammlung. Und damit viele etwas davon haben, wurde nun die Anschaffung einer Schaukel beschlossen, die im Bereich des Klettergerüsts aufgestellt werden soll. Ein Grundstock für die Finanzierung bildet laut Elternbeiratsvorsitzende Anita Fauser die Teekasse, außerdem soll das Spielgerät vom Förderverein bezuschusst werden.

Großes Engagement setzt der Verein nach wie vor in die zweckgebundene Spendenakquise für die vielfältigen Aktivitäten der Roboter AG, was laut einem Versprechen von Landrat Wölfle um die gleiche Summe verdoppelt werden würde. Ebenso steht auf der Agenda des Vereins die Überarbeitung des Faltblatts.

Neue Spiele-AG ab Klasse 5

Erfolgreich gestartet ist zu Beginn des Schuljahres Lehrer Niklas Thomas, der mit der von ihm neu gegründeten Brettspiel-AG anscheinend den Geschmack der Schüler getroffen hat. Mit 40 bis 60 Schülern sei diese AG, die einmal im Monat freitags von 17 bis 21 Uhr stattfindet und ab der achten Klasse besucht werden kann, ein voller Erfolg. „Hier sieht man, wie groß das Bedürfnis und das Interesse der Schüler ist, sich miteinander zu beschäftigen“, sagt Schulleiterin Diana Amann. Und damit auf einen ordentlichen Bestand an Brettspielen zugegriffen werden kann, unterstützt auch hier der Förderverein die Anschaffung einiger Spiele. Neu soll nun eine Spiele-AG schon ab der fünften Klasse dazukommen.

Auslandsaufenthalte als wichtiger Baustein

Auch bei den weltweiten Schüleraustauschprojekten ist der Verein engagiert. „In dieser Intensität habe ich solche Projekte bisher an keiner Schule erlebt“, sagt Diana Amann. Es sei ein großes Glück, die Möglichkeit zu solchen Austauschen nach Frankreich, England, Schottland, Spanien, in die Slowakei oder die USA zu haben: „Die direkte Anwendung der erlernten Sprache ist für die Schüler eine ungemeine Bereicherung.“

Überhaupt zeigt sich die Schulleiterin, die auf ihr erstes Jahr an der Schule zurückblickt und nun als Beirätin in den Vorstand des Fördervereins eintritt, positiv überrascht von der Vielfältigkeit der Aktionen und Angebote über das schulische Lernen hinaus. So sei die ehrenamtliche Mithilfe der Eltern keine Selbstverständlichkeit, ebenso erachte sie die Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) und die daraus resultierenden Projekte als etwas ganz Besonderes, was sich erst jüngst bei der Preisverleihung des Wirtschaftspreises an drei Schüler der Roboter-AG gezeigt hat.

Alle vier neue G9-Klassen voll

Weiter will Diana Amann den guten Ruf der Schule nach außen tragen, was sich mit den Anmeldungen für das kommende Schuljahr zeigt: „Mit 120 Schüler, verteilt auf vier G9-Klassen, sind die Klassen komplett voll.“