Nicht am Erntedanktag feiert die evangelische Kirchengemeinde ihr Erntedankfest, sondern eine Woche später, am Sonntag, 13. Oktober. „Wir haben es verschoben“, erklärte Pfarrer Tibor Nagy nun, „weil wir Erntedank zusammen mit unserem großen Gemeindefest feiern wollen“. Nach mehrjähriger Pause sollen endlich wieder alle Gemeindeglieder zusammenkommen – zum vormittäglichen Gottesdienst, zu einer gemeinsamen Mahlzeit, zu Kaffee und Kuchen, vor allem aber zu Begegnungen beim gemeinsamen Gespräch.

Konfirmanden waren zu Erntedank bei Landestreffen

Dass das Erntedankfest eine Woche verschoben werden musste, habe seine Gründe, erläutert Nagy. Traditionell werde bei diesem Anlass der Gemeinde gewissermaßen die neue Saat vorgestellt: jene jungen Menschen, die den Konfirmandenunterricht beginnen, um dann weiter in die Gemeinschaft hineinzuwachsen. In diesem Jahr aber nahmen die Konfirmanden an einem Konfirmandentreffen der Badischen Landeskirche in Lahr teil.

Das könnte Sie auch interessieren

Auch zahlreiche andere Veranstaltungen in der Stadt

„Außerdem war abzusehen, dass am vergangenen Sonntag viele Familien zu den anderen Veranstaltungen in der Stadt gehen würden – zum Beispiel zum Gehrenberglauf“, ergänzte Pfarrer Nagy. Und es zeige sich inzwischen, dass, anders als vor einer Woche, mit gutem Wetter zu rechnen sei.

Liedermacher Andreas Bücklein tritt schon am Samstagabend auf

Denn dann können die Kinder draußen spielen, angeleitet und betreut von den Konfirmanden. Eine Tombola mit schönen Preisen kündigt Nagy an, einen Waffelverkauf, den Bastelkreis-Basar, ein Konzert mit dem Überlinger Liedermacher und Pfarrer Andreas Bücklein – zu dem die Gemeinde allerdings schon am Samstagabend und 19.30 Uhr einlädt. Auch zwei besondere Gäste werden auftreten.

Besucher aus Kamerun berichten aus ihrer Heimat

Es sind Besucher aus Kamerun, aus dem Kirchendistrikt, zu dem das Dekanat eine enge Partnerschaftsbeziehung pflegt und die kurz von den jüngsten politischen Entwicklungen in ihrer Heimat berichten wollen. Um die Not der Menschen in dem afrikanischen Land zu lindern, das unter dem Konflikt zwischen englisch- und französischsprachigen Bevölkerungsgruppen leidet, sollen Kollekte und Tombola-Einnahmen dorthin fließen.