Sie ist eine Migrantin. Wie so viele andere Pflanzen auch, die Einzug in unsere Gärten gehalten haben. Eine Besonderheit gibt es aber doch bei der Zwiebel, dem Zwiebellauch, der Zipolle oder auch Bolle – was lautmalerisch ja auch viel besser zu ihrer kugeligen Gestalt zu passen scheint.

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Zwiebeln sind ausschließlich in Gärten und auf Äckern anzutreffen. Das übrigens seit mehr als 5000 Jahren. Sie gehören zu den reinen Kulturpflanzen. Weder im Wald, noch auf der Flur finden sie sich in wilder Form. Und eingewandert ist sie, so weiß es das Biologiebuch, aus dem westlichen Asien. Iran, Turkmenistan, Afghanistan gelten als mögliche Ursprungsgebiete unserer Küchenzwiebel.

Selbst angebaut und geerntet

Die Gemüsezwiebeln, die Stefan Eber anbietet, kommen direkt aus dem Hinterland auf den Markdorfer Wochenmarkt. Vom elterlichen Gartenbaubetrieb, dem Winkelhof bei Untersiggingen, wo das würzig-leckere, zudem gesunde Gemüse selber angebaut und geerntet wird.

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Wie der junge Landwirt erläutert, ist die Gemüsezwiebel etwas heller, auch milder als ihre Schwestern, die gewöhnliche Speisezwiebel und die rötliche Schalotte. „Darum passt sie auch sehr gut in den Salat“, erklärt Eber, der übrigens eigentlich Kfz-Mechatroniker gelernt hat, nun aber doch den Winkelhof übernehmen möchte – als vierte Generation.

Gesundes und Schmackhaftes aus der Region

„Da sehe ich für mich mehr Zukunft, essen müssen die Menschen immer“, sagt er. Da mache es dann auch mehr Spaß Gesundes und Schmackhaftes aus der Region zu vermarkten.