Uli Burchardt, der Oberbürgermeister von Konstanz, kommt nach Markdorf. Am Mittwoch, 8. Mai, ist Burchardt zu Gast in Ernst Arneggers „I-mein‘-halt“-Gesprächsrunde im Obertor. Unmittelbar vor der Kommunalwahl am 26. Mai soll er die Stadtentwicklung von Konstanz schildern und die kommunalpolitischen Eckpunkte in der Universitätsstadt auf der anderen Seeseite.

„Wir wollen doch einmal hören“, so begründet „I-mein‘-halt“-Moderator Arnegger, warum er Burchardt eingeladen hat, „mit welchen Problemen eine deutlich größere Stadt ganz in unserer Nähe zu kämpfen hat.“ Dazu zähle der Verkehr, die Wohnraumfrage, die Situation des Einzelhandels in der Innenstadt, aber auch des Gewerbes. Dazu rechnet Arnegger auch die ökologischen Herausforderungen. Dass Konstanz nun – auch als Reaktion auf die freitäglichen Schülerproteste „Friday for Future“ – als erste Stadt in der Bundesrepublik den Klimanotstand ausgerufen hat, hat sich erst nach dem Pressegespräch ergeben.

Oberbürgermeister Burchardt ist in diesem Jahr der erste von mehreren Bürgermeistern, die Arnegger eingeladen hat. Sicher zugesagt hat schon Andreas Brand, der OB von Friedrichshafen. „Ich bin mir sicher, dass man auch in deutlich kleineren Städten von den Erfahrungen in Konstanz, in Friedrichshafen oder auch in Überlingen etwas lernen kann.“ Viele Entwicklungen, viele Probleme seien vergleichbar. Hinzu komme, dass man durch allerlei Verbindungen ohnehin vernetzt sei. „Denken Sie zum Beispiel an den Öffentlichen Personennahverkehr“, sagt Arnegger. In diesem Zusammenhang interessiert den „I-mein‘-halt“-Moderator auch das innerstädtische Mobilitätsprogramm in Konstanz.

Ein Blick über den Tellerrand, das ist, was Ernst Arnegger allen Politikern rät. Das gelte im Großen – auf Bundes- und Landesebene. Das gelte aber auch im Kleinen, im Kommunalen. Und was sich für die Politiker empfiehlt, das empfiehlt sich auch für den Wähler. Eben darum lädt Arnegger Burchardt für einen Perspektivwechsel in seine nächste Bürgerrunde ins Obertor, am kommenden Mittwoch, 20 Uhr.