Viel zu lange warten die Markdorfer schon auf eine Lösung für den Bahnübergang. Seit über einem Jahr ist die Ampelanlage an der Kreuzung Gutenbergstraße/Ensisheimer Straße defekt und sorgt täglich für gefährliche Verkehrssituationen. Nun gibt es gute Nachrichten: Die formlose Zustimmung vom Eisenbahn-Bundesamt liegt vor und die Stadtverwaltung kann mit den Bauarbeiten für eine abknickende Vorfahrtsstraße auf der Verkehrsachse Gutenbergstraße/Ensisheimer Straße beginnen.

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Als Termin steht nach Auskunft des Stadtbauamtes der Zeitraum zwischen Donnerstag, 28. März und Mittwoch, 3. April fest. Die Arbeiten werden voraussichtlich rund eine Woche dauern, die alten Markierungen auf den Straßen werden komplett entfernt und neue aufgetragen. Dafür muss der Kreuzungsbereich für diese Tage komplett für den Auto- und Radverkehr gesperrt werden.

Die Arbeiten werden voraussichtlich rund eine Woche dauern, die alten Markierungen auf den Straßen werden komplett entfernt und neue aufgetragen.
Die Arbeiten werden voraussichtlich rund eine Woche dauern, die alten Markierungen auf den Straßen werden komplett entfernt und neue aufgetragen. | Bild: Jörg Büsche

Bahnübergang wird nachts gesperrt

Der Bahnübergang wird zusätzlich von Freitag auf Samstagnacht zwischen 0.30 Uhr bis 4 Uhr komplett gesperrt – auch für Fußgänger. Dann werden die Markierungen im Gleisbereich vorgenommen, wie Dietmar Gutermann vom Stadtbauamt erklärt. "Wir versuchen, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten." Eine komplette Gleissperrung tagsüber ist nicht nötig. Der Bahnverkehr wird durch die Baumaßnahme nicht beeinträchtigt, sodass auch kein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden muss.

Witterungsverhältnisse müssen stimmen

Die einzige unbekannte Komponente, die das nun geplante Vorhaben gefährden könnte, sind die Witterungsverhältnisse. Damit die neuen Markierungen halten, müssen Luftfeuchtigkeit und Temperatur passen, es muss mindestens fünf Grad haben. "Es darf weder regnen, noch schneien", sagt Dietmar Gutermann. Als Ersatztermin ist der Zeitraum zwischen 4. bis 10. April vorgesehen.

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Im Kreuzungsbereich wird die komplette Beschilderung geändert. Mit der Einrichtung der Vorfahrtsstraße kann auf eine mit dem Bahnverkehr gekoppelte Ampelanlage verzichtet werden. Das bedeutet, dass die Ampel direkt am Bahnübergang weiterhin Rot zeigt, wenn die Schranken geschlossen sind.

Ampelanlage wird abgedeckt

Die Ampeln auf der Ensisheimer-/Bernhardstraße werden abgedeckt, sodass der Verkehr parallel zur Bahnlinie wieder fließen kann, auch wenn die Schranken geschlossen sind. Sind die Schranken offen, ist dann in Zukunft der Verkehr von der Gutenbergstraße kommend vorfahrtsberechtigt.

Ist ein Zug durchgefahren, sind an der Bahnkreuzung alle Ampeln aus. Wer aus Richtung Gutenbergstraße kommt (die Autos rechts), muss warten, bis die Autos auf der bevorrechtigten Bernhardstraße (dunker Van) oder auf der ebenfalls bevorrechtitgen Ensisheimer Straße voebei sind. Die Vorfahrtsregel wird sich nun ändern.
Ist ein Zug durchgefahren, sind an der Bahnkreuzung alle Ampeln aus. Wer aus Richtung Gutenbergstraße kommt (die Autos rechts), muss warten, bis die Autos auf der bevorrechtigten Bernhardstraße (dunker Van) oder auf der ebenfalls bevorrechtitgen Ensisheimer Straße voebei sind. Die Vorfahrtsregel wird sich nun ändern. | Bild: Ganter, Toni

Auch wird eine Verkehrsinsel zur Sicherheit der Fahrradfahrer eingerichtet, um diese Richtung Ensisheimer Straße ausleiten zu können, wie Dietmar Gutermann erklärt. Die provisorischen Fußgängerampeln werden näher an die Hauptkreuzung gerückt.