Der Kreisverkehr im Kreuzungsbereich zwischen Stadtgraben und Bussenstraße soll nun gebaut werden. In seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Dienstag, 19. März, wird sich der Gemeinderat mit diesem Thema befassen. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung sieht die Errichtung eines so genannten Mini-Kreisels mit 13 bis 15 Metern Durchmesser vor.

Der bekäme an allen drei Einfahrten jeweils einen Zebrastreifen. Die Umgestaltung des Bereiches soll den Verkehr verlangsamen und den Fußgängern vor allem am Übergang zwischen der Hauptstraße und der Marktstraße die Querung der Fahrbahn erleichtern.

Künftig Tempo 30

Mit der nun konkreten Planung kann die Stadtverwaltung auch den Wünschen der Fraktionen entgegenkommen, die deren Sprecher in der ersten Beratungsrunde im November geäußert hatten: Dabei ging es um die Einrichtung von Tempo 30 bis zur B-33-Ortsdurchfahrt und um einen Zebrastreifen direkt am Latscheplatz, wo die Hauptstraße in die Marktstraße übergeht.

Beides ist möglich, weil die Stadt aus verkehrsrechtlichen Gründen auf das dort geltende Tempo 20 verzichten muss. Denn Zebrastreifen sind in 20er-Zonen nicht erlaubt. Mit der Umwandlung des gesamten Bereiches zur 30er-Zone können nun die Zebrastreifen auch weiter vom Kreisel entfernt angelegt werden.

Voraussetzung dafür sind mindestens 200 Kfz/Stunde im betreffenden Straßenraum. Gemessen wurden am Stadtgraben bis zu 450 Kfz in Spitzenstunden.