Bei der Blutspenderehrung des Ortsvereins des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zeigte sich Bürgermeister Georg Riedmann beeindruckt von der Spendenbereitschaft der Bürger aus der Gehrenbergstadt. Insgesamt 26 Namen standen auf der Liste. Die freiwilligen Helfer haben zusammengenommen 1005 Spendentermine wahrgenommen und somit mehr als 500 Liter Blut gespendet. 13 der 26 waren der Einladung zur Ehrung ins DRK-Heim gefolgt.

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In Deutschland werden täglich etwa 14 000 Blutspenden benötigt. Doch nur zwei bis drei Prozent der Bevölkerung spenden regelmäßig Blut, gab Riedmann einen Einblick in die Statistik. „Das Potenzial wäre aber um ein Vielfaches größer, da laut Studie 33 Prozent der deutschen Bevölkerung, vom gesundheitlichen Aspekt aus gesehen, Blut spenden könnten“, ergänzte der Bürgermeister. Nur etwa zwölf Prozent des gespendeten Blutes werde für Einsätze bei Unfällen eingesetzt.

Riedmann würdigt Blutspender als Lebensretter

Das meiste Blut werde für lebenserhaltende Maßnahmen bei chronischen Krankheiten, anderweitige schwere Erkrankungen und bei Operationen benötigt. „Sie alle sind mit Ihrer Blutspende somit auf irgendeine Weise Lebensretter geworden“, würdigte Riedmann die freiwilligen Blutspender. Rekordspender am Ehrungsabend war Arnim Zumstein, der 175 Blutspendetermine wahrgenommen hat. Berthold Geiger war bei insgesamt 125 Terminen. Für 100 Spenden wurden Manfred Langenstein und Ulrich Knirsch geehrt. Achim Caspers blickt auf 75 Blutspenden.

Für jeweils 50 Blutspenden wurden geehrt: Kirsten Behnke, Martina Glökler und Ingo Duschl. Gertrud Finkenzeller durfte sich über ihre Ehrung für 25 Blutspenden freuen. Für jeweils zehn Spenden wurden geehrt: Ulrich Strnad, Christiane Riedmann, Verena Knoll und Sigrid Gabele. Alle Geehrten bekamen Ehrennadeln, Urkunden, Blumen und Weinpräsente.