Punkt 12 waren Markdorfs Straßen noch übersichtlich gefüllt, doch das änderte sich in den folgenden Stunden. Viele Menschen nutzten die Angebote zum Einkaufen oder der besonderen Kinderbeschäftigung. "Sobald sie ein Karussell sieht, ist sie nicht zu halten", sagt etwa Natalie Sauer über ihre Tochter Enna, die mit ihrer Kindergartenfreundin Beatrice zu den ersten auf dem bunten Karussell gehörte. Auch beim Edelsteinschleifen oder Goldwaschen war der Andrang groß, wie Thomas Jankowski alias Tommy der Weltenbummler berichtet.

Besonders die Stände wussten sich auch bei Regen zu helfen, ob kulinarisch, mit einer Aktion oder mit Flohmarkt-Artikeln. Einige Standbetreiber sind dafür noch am Vorabend in den Baumarkt und haben sich dort ein Zelt gekauft wie Manuela Markhart aus Unteruhldingen, die am Edeka-Parkplatz an der Ravensburger Straße mit den Söhnen Janik und Kai Gebrauchtes angeboten hat. "Hauptsache die Kinder haben Spaß", dem hat der Regen nicht geschadet. So geht es auch Evelyn Schröder mit Tochter Lilly am Kinderflohmarkt an der Mangoldstraße. Dort war der gesamte Edeka-Parkplatz für den Flohmarkt gesperrt, die fünf verbliebenen Stände sammelten sich unter Dach. "Wir haben gesagt, wir gehen auf jeden Fall", sagt Schröder aus Salem, es war Lillys erster Flohmarkt.

Das erste Dixiefest war es dagegen für die wenigsten, auch nicht für Ballonkünstler Gradi Wohlo: "Ich bin gefühlt seit Beginn dabei und habe noch Hoffnung", sagte er mit Blick auf die bis dahin wenigen Besucher. Diese Hoffnung wurde erfüllt und so trugen viele Menschen seine Figuren durch die Stadt.