Kurz vor dem Abschluss stehen die Sanierungsarbeiten des Landkreises an der BZM-Sporthalle. Die sanierte Halle soll in zwei Wochen wieder der Schule und den Vereinen übergeben werden, sagte Harald Betting, Leiter des Bau- und Liegenschaftsamtes beim Landkreis, bei einem Vor-Ort-Termin mit Mitgliedern des Gemeinderats und der Verwaltung.

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Künftig Platz für bis zu 800 Personen

Man blicke auf eine sehr umfangreiche Sanierung zurück, sagte Betting. Mit der Sanierung war im Januar 2019 begonnen worden. Zunächst soll die Nutzung für die Schule freigegeben werden, etwas später dann die für die Vereine. Mit einer Nutzungskapazität für bis zu 800 Personen entspricht die Halle nun auch den Anforderungen der Versammlungsstättenverordnung – dies war ein ausdrücklicher Wunsch der Vereine. Theoretisch könnten dann dort auch Konzerte stattfinden. Dies müsse aber jeweils in Einzelfallabwägung entschieden werden, da es um die Themen Rettungs- und Fluchtwege gehe, antwortete Betting auf eine Frage von UWG-Rätin Susanne Deiters Wälischmiller.

LED-Leuchten und kleinere Heizstrahler wurden ans Hallendach montiert.
LED-Leuchten und kleinere Heizstrahler wurden ans Hallendach montiert. | Bild: Jörg Büsche

Außenanlagen bleiben für ein weiteres Jahr Provisorium

Ein Provisorium werden für rund ein weiteres Jahr die Außenanlagen bleiben. Die werden erst dann fertiggestellt, wenn auch die anderen Sanierungs- und Ausbauarbeiten im BZM-Hauptbau abgeschlossen seien.

Das Herz des komplizierten Lüftungssystems der Sporthalle schlägt auf dem Dach, zeigt Florian Gebauer, Sachgebietsleiter im Bau- und Liegenschaftsamt des Kreises und dort zuständig für das technische Gebäudemanagement.
Das Herz des komplizierten Lüftungssystems der Sporthalle schlägt auf dem Dach, zeigt Florian Gebauer, Sachgebietsleiter im Bau- und Liegenschaftsamt des Kreises und dort zuständig für das technische Gebäudemanagement. | Bild: Jörg Büsche

Grundgedanke: So effizient wie möglich

Das Tragwerk der Halle blieb bestehen, die Wände ebenfalls, nahezu der gesamte Rest sei saniert respektive neu gemacht worden, erläuterte Betting. Nach fast 50-jähriger Nutzungsdauer sei es darum gegangen, den Weiterbetrieb energieeffizient für die Zukunft zu sichern. Dies sei der Grundgedanke bei der Sanierung gewesen, so Betting.

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Sieben Millionen Euro wurden investiert

Rund sieben Millionen Euro wurden investiert, unter anderem in neue Fassadenteile, Fenster, Photovoltaik auf dem Dach, eine neue Dämmung, bessere Raumakustik und in komplett neue Sanitärräume. Nun entspreche die Sporthalle dem Kw-70-Niedrigenergiestandard, also modernsten Anforderungen, informierte Betting. Es gibt außerdem neue Bewirtungsräume und ein neues Lichtband auf der Nordseite, das für mehr blendfreies Licht in der Halle und zugleich für weniger Wärme im Sommer sorgt.

Die Arbeiten an der alten Sporthalle stehen kurz vor ihrem Abschluss.
Die Arbeiten an der alten Sporthalle stehen kurz vor ihrem Abschluss. | Bild: Jörg Büsche