Offenbar trägt das vor rund vier Wochen eingerichtete erweiterte Parkverbot in der Straße Am Sportplatz nun Früchte. Mittlerweile würde die deutliche Mehrzahl der Autofahrer sich daran halten, schildert Anwohner Wolfgang Scharfenberger, der durch seinen anhaltenden Einsatz für ein ausgeweitetes Parkverbot und weitere Tempo-30-Maßnahmen, zuletzt auch durch Vorsprache beim Regierungspräsidium (RP) Tübingen, ein Einlenken der Stadt inklusive einer weiteren Verkehrsschau erwirkt hatte.

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Autofahrer fahren langsamer

Entgegen der früheren Argumentation der Stadt, die Autofahrer würden bei einem ausgeweiteten Parkverbot und einer dadurch freieren Straße eher noch schneller durch die Tempo-30-Zone fahren, sei das Gegenteil der Fall, schreibt Scharfenberger. Den Fahrern würde nun eher auffallen, dass sie in einer 30er-Zone unterwegs seien und sie seien auch nicht mehr gezwungen, möglichst schnell an parkenden Hindernissen vorbeizufahren.

Fußgänger seien nun sicherer unterwegs

Auch der Gehweg auf der gegenüberliegenden östlichen Seite werde nun nicht mehr „als zusätzliche Fahrspur missbraucht“. Ebenso würden die aus der Ensisheimer Straße einbiegenden Autofahrer die in der Sportplatzstraße von unten her kommenden Fahrzeuge früher erkennen. Kinder könnten sich nicht mehr in Gefahr bringen, zwischen parkenden Autos auf die Fahrbahn zu laufen und Fußgänger könnten nun gefahrlos den Gehweg benutzen, ohne befürchten zu müssen, dass ausweichende Autos auf den Gehweg fahren würden.

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Wunsch nach aufgemalten „Haifischzähnen“

Um den Verkehrsteilnehmern noch deutlicher zu machen, dass sie sich in einer 30er-Zone bewegen, regt Scharfenberger gegenüber der Stadtverwaltung außerdem an, die Fahrbahn mit so genannten „Haifischzähnen“ zu markieren. Dabei handelt es sich um aufgemalte Reihen mit weißen Dreiecken. Diese seien 30er-Bereichen in Nachbarorten häufiger zu finden.

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Scharfenberger: Könnte auch Vorbild sein für andere Straßen der Stadt

Er könne sich vorstellen, dass ein solches ausgeweitetes Parkverbot, gerade im Bereich von Einmündungen oder in unübersichtlichen Abschnitten, auch in anderen Straßen der Stadt für Abhilfe sorgen könne, so Scharfenberger. Er denke dabei etwa an die Talstraße.