An frischem Fisch habe es bestimmt keinen Mangel. Das versichert Heidi Knoblauch von der „Uhldinger Fischtheke“, die jeden Donnerstag ihren Stand auf dem Markdorfer Wochenmarkt aufbaut. Sicherlich bereite der Felchen den Fischern rund um den See derzeit große Sorgen. Rückläufiges Planktonwachstum dezimiere die Bestände drastisch. Hinzu kämen die natürlichen Feinde: Kormorane, die sich zur ernsthaften Konkurrenz für die Berufsfischer entwickelt haben.

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Lachs aus dem Schwarzwald

Zander, Saibling und Seeforellen fängt der Uhldinger Fischereibetrieb, den Heidi Knoblauch und ihr Mann Stefan Knoblauch leiten, täglich frisch. „Unser Lachs ist ebenfalls frisch“, erklärt die Fischhändlerin. Doch komme der aus dem Schwarzwald. „Wir verarbeiten ihn dann selber.“

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Markdorfer Kunden sind experimentierfreudig

In Markdorf seien die Kunden wählerisch. Sie wollten beste Qualität. Andererseits zeigten sie sich auch experimentierfreudig. „Wenn ich‘s empfehle, probieren sie‘s auch gerne“, beschreibt die Fischhändlerin das Vertrauensverhältnis. Unterm Strich aber gebe es eine Tendenz zum regionalen Fisch, zum Süßwasserfisch. Doch habe sie auch Meeresfische im Angebot. Und auch die fänden ihre Abnehmer. Vertraut werde gleichfalls bei den Rezeptvorschlägen.

Beim Lachs von der Lachsfarm im Schwarzwald gibt es eine breite Palette, erzählt Heidi Knoblauch. Der schmecke schon mit etwas Salz und Pfeffer, eigne sich aber auch gut für Aufläufe oder zum Grillen, wenn es denn wieder wärmer wird.