Neues bot Elisabeth Letsch aus Frickingen, hier mit ihrem Mann Willi als Unterstützung. Ihre Bilder aus Modellgips sind naturgetreu, filigran und geschmackvoll bemalt.

Von jedem Spaziergang nimmt sie ein paar Pflanzen mit, die in Tonplatten gedrückt und später ausgegossen werden. Sie arbeitet gern mit Naturprodukten, was man auch an ihren Trockengestecken sieht. Erst seit eineinhalb Jahren geht sie damit auf Märkte.

Elisabeth Letsch aus Frickingen, unterstützt von ihrem Mann Willi.
Elisabeth Letsch aus Frickingen, unterstützt von ihrem Mann Willi. | Bild: Christiane Keutner

Das erste Mal ist Regina Röhrer aus Ailingen in Markdorf, hier mit ihrer Freundin Manuela Kirsch. Vor drei Jahren erwarb sie eine Nähmaschine und näht seither mit wachsender Begeisterung „Sachen, die man nutzen kann“. Das sind vielseitig zu tragende Rucksäcke aus Leder mit diebstahlsicheren, rückwärtig zu öffnenden Taschen, Gürteltaschen und Rapswärmekissen in anschmiegsamer Katzenform. Bemalte Mandala-Steine wollen die Seele wärmen.

Regina Röhrer aus Ailingen und ihre Freundin Manuela Kirsch.
Regina Röhrer aus Ailingen und ihre Freundin Manuela Kirsch. | Bild: Christiane Keutner

Überwiegend aus duftiger, unterschiedlich verarbeiteter Schafwolle sind die bunten Meerjungfrauen, zierlichen Tänzerinnen und vor allem Engel, die die Besucher an den Stand von Nicole Watermann aus Frickingen ziehen.

Die Schutzbegleiter gibt es auch aus Treibholz und aus Perlen als Anhänger. „Ich kann nicht ohne Basteln, und wenn Material und Standkosten eingespielt werden, ist das für mich ok. Es soll ja ein Hobby bleiben.“

Nicole Watermann aus Frickingen arbeitet unter anderem mit Schafwolle.
Nicole Watermann aus Frickingen arbeitet unter anderem mit Schafwolle. | Bild: Christiane Keutner

Viola Grünwald-Bodenmüller aus Meckenbeuren probiert immer wieder etwas Neues aus. So vermischt sie verschiedene Techniken und kombiniert beispielsweise Gedrechseltes mit gravierten Gläsern oder versieht die selbstgefertigten Holzstücke mit Brandmalerei.

Sie bot auch gefilzte Taschen und Kerzen an. Die leidenschaftliche Bastlerin geht immer häufiger auf Märkte. Vor drei Jahren hat sie noch vier bestückt, inzwischen sind es bereits acht.

Viola Grünwald-Bodenmüller aus Meckenbeuren geht auf immer mehr Märkte.
Viola Grünwald-Bodenmüller aus Meckenbeuren geht auf immer mehr Märkte. | Bild: Christiane Keutner

Auf Werbetour waren Theresia Beckeler und Sabine Maisel. Die Klöpplerinnen wollten beim Hobbymarkt der Musikfreunde für die alte Handwerkskunst begeistern, die beim monatlichen Treff der Markdorfer Klöppelgruppe in der Trachtenstube erlernt werden kann. „Es ist nicht schwer und sehr entspannend“, versichert Theresia Beckeler. Für einen Baumanhänger benötige man drei, vier Stunden. Die Stücke würden sehr wertgeschätzt.

Theresia Beckeler (vorn) und Sabine Maisel werben für das Klöppeln.
Theresia Beckeler (vorn) und Sabine Maisel werben für das Klöppeln. | Bild: Christiane Keutner