Die Fläche rund um den Park- und Festplatz vor dem Leimbacher Feuerwehrgerätehaus wird für einige Anwohner zum Ärgernis. Bei der Ortschaftratssitzung meldeten sich einige Nachbarn bei der Bürgerfrageviertelstunde, um ihrem Ärger Luft zu machen. Sie konnten nicht nachvollziehen, weshalb der Glascontainer, der derzeit am Schulgebäude steht, nun unterhalb des Parkplatzes aufgestellt werden soll. Die Anwohner fürchten eine Lärmbelästigung sowie herumliegende Scherben.

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Container kann ohne Verkehrsbehinderungen geleert werden

Ortsvorsteher Hubert Roth und Bauamtsleiter Michael Schlegel nahmen hierzu Stellung. Nach einer Ortsbegehung sei dies der einzig mögliche öffentliche Platz gewesen, der zentral gelegen sei und wo die Container geleert werden könnten, ohne dabei den Verkehr zu behindern. Zudem brauche man für Glascontainer, die an öffentlichen Plätzen aufgestellt werden, keine Genehmigung, da es sich nicht um feste Bauten handle.

Der Glascontainer am Busparkplatz bei der Grundschule Leimbach ist ein Gefahrenpotential. Die Busfahrer erkennen zu spät, wenn Kinder hinter dem Container auf dem Busparkplatz hervorspringen.
Der Glascontainer am Busparkplatz bei der Grundschule Leimbach ist ein Gefahrenpotential. Die Busfahrer erkennen zu spät, wenn Kinder hinter dem Container auf dem Busparkplatz hervorspringen. | Bild: Andreas Lang

Standort bei der Schule Gefahrenquelle für Kinder

Fazit der länger andauernden Debatte war, dass Ortsvorsteher und Bauamtsleiter zusicherten, nach einer neuen Lösung für einen Glascontainer-Standort zu suchen, ohne jedoch zu versprechen, dass die Container letztendlich an anderer Stelle aufgestellt werden. Am jetzigen Standort könne der Glascontainer nicht bleiben, da er ein Gefahrenpotential für die Schulkinder sei. Er stehe an der Buseinfahrt. Wenn Kinder plötzlich hinter dem Container hervorkämen, seien sie für den Busfahrer zu spät zu sehen, erklärte der Ortsvorsteher.

Ein Anwohner bezweifelt, dass die Stadtverwaltung das Recht hatte, den neuen Stahlzaun mit etwa 1,40 Metern Höhe aufzustellen.
Ein Anwohner bezweifelt, dass die Stadtverwaltung das Recht hatte, den neuen Stahlzaun mit etwa 1,40 Metern Höhe aufzustellen. | Bild: Andreas Lang

Anwohner kritisiert Höhe des Stahlzauns

Ein anderer Anwohner hinterfragte, ob der Stahlzaun zur Einfriedung des Park- und Festplatzes seine Berechtigung hat. Er sei als Anrainer nicht gefragt worden, zudem sei aus dem einstigen niedrigen Holzzaun nun ein hoher Stahlzaun geworden. Bauamtsleiter Michael Schlegel erklärte, dass die Einfriedung direkt auf der Grenze ohne Nachfrage erlaubt sei.

Grundstücke besser vom Festgelände abgesichert

Den maroden Holzzaun habe man entfernt und mit dem Stahlzaun auf Nachhaltigkeit gebaut. Der Zaun sei längerlebig und sichere die Privatgrundstücke besser vom angrenzenden Park- und Festplatz ab. Der Anwohner bezweifelte jedoch, dass die Höhe des Zauns rechtmäßig ist. Schlegel versprach, dies zu überprüfen.