26 neue Bauplätze im Süden der Stadt: Mit dem Spatenstich für den dritten Bauabschnitt für Markdorf-Süd am Mittwoch schafft sich die Stadt neuen Wohnraum vor allem für Ortsansässige und Familien. Abgesehen von dem kleinen Baugebiet in Hepbach-Bergäcker sei dies nun die erste Erschließung eines neuen Baugebietes seit Beginn seiner Amtszeit im Herbst 2013, sagte Bürgermeister Georg Riedmann. Umso wichtiger sei nun der Startschuss für die Erweiterung von Markdorf-Süd, verwies er auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Bauland in Markdorf.

Erfreut zeigte sich Thomas Stäbler, Leiter des Regionalzentrums Heuberg-Bodensee der EnBW, dass sein Unternehmen bereits zum dritten Mal von der Stadt beauftragt worden sei. Dies dokumentiere das Vertrauen der Stadt. Die EnBW-Tochter RBS wave hatte auch schon die ersten beiden Bauabschnitte von Markdorf-Süd erschlossen.

Fehler, die damals gemacht worden seien, sollen diesmal nicht passieren, versicherte Stäbler: "Wir haben aus der Vergangenheit gelernt und haben auch das Thema Lärm- und Staubbelästigung auf dem Radarschirm." Die Firmen seien verpflichtet, den Baustellenverkehr über die Baustraße abzuwickeln. Auch die Kommunikation zu den Anwohnern wolle die EnBW diesmal verbessern und intensiv pflegen. Die Erschließung soll bis Juni/Juli fertiggestellt sein.

Nach dem Abschluss der Ingenieurleistungen erhoffe sich die Stadt nun auch die entsprechenden Angebote für die Eisenbahnstraße und für Möggenweiler, wandte sich Riedmann an Franz-Xaver Schwörer vom Ingenieurbüro Schwörer (Altheim). "Die Eisenbahnstraße ist fertig und geht jetzt raus", so Schwörer. In einer der nächsten Sitzungen des Gemeinderates soll das Thema auf den Tisch kommen.

Markdorf-Süd

Der dritte Bauabschnitt von Markdorf-Süd umfasst eine Fläche von 1,6 Hektar. Davon sind 1,3 Hektar Wohn- und 0,3 Hektar Verkehrsflächen. Erschließungsträger ist die EnBW-Tochter RBS wave GmbH (Stuttgart). 26 neue Bauplätze für Einfamilienhäuser sollen entstehen, 13 zum Verkauf bereits in 2017, 13 für 2018. Die Grundstücke haben eine Größe von 388 bis 654 qm. Die Bewerbungsfrist für die ersten 13 Bauplätze im Norden des Abschnitts endet am Mittwoch, 8. März. Die Stadt hat dafür rund 150 Voranfragen verzeichnet. Die Stadt vergibt die Grundstücke nach einem Punktesystem, mit dem vor allem Ortsansässige und größere Familien berücksichtigt werden sollen. Glasfaser fürs Internet stellt NeckarCom bereit, die LED-Straßenbeleuchtung die NetzeBW. (gup)