220 Jahre im Dienst der Stadt Markdorf, das ist die Summe, die beim Ehrungsessen der Verwaltung zusammenkam. Sieben Jubilare und zwei Mitarbeiter, die nun in Rente gehen, waren vom Rathaus zu der kleinen Feier ins Restaurant „Untertor“ eingeladen worden, um von Bürgermeister Georg Riedmann viel Lob und Dankesworte zu hören.

Einblick in verschiedene Abteilungen

Dankesworte für sieben Mal ein Vierteljahrhundert Engagement – entweder direkt in der Rathausverwaltung gezeigt oder im Stadtbauamt, den Kindergärten, der Stadtgärtnerei, dem Baurechtsamt oder der Feuerwehr. Und wie in jedem Jahr hatten sich die Amtsleiter zuvor Gedanken gemacht, welche Eigenschaft beziehungsweise Leistung der Bürgermeister in seiner Dankesrede besonders herausstellen sollte. Sodass im Untertor-Restaurant Einblicke in Abteilungen gewährt wurden, die im normalen Rathaus- und Verwaltungsalltag nur sehr selten direkt miteinander zu tun haben.

Talente als Dichterin

Dass Erzieherin Susanne Bäcker sich über das von ihrem Berufsstand erwartete Maß an Kreativität hinaus im Kindergarten gelegentlich auch noch als Dichterin einzubringen weiß, dürften die wenigsten gewusst haben. Bekannter schon ist, dass Hubert Strasser als Küchenchef des Spitalfonds neben dem Essen fürs Seniorenzentrum in der Spitalstraße auch für die Leckereien beim Neujahrsempfang verantwortlich ist.

So gut wie keine Klagen

Fleiß, Freundlichkeit, besondere Ordnungsliebe, Humor, Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft, aber auch Offenheit und Durchsetzungskraft zählten zu jenen Eigenschaften, die die Amtsleiter und auch Bürgermeister Riedmann bei den Mitarbeitern der Stadt besonders schätzen. Und dass das Gros der Jubilare nach einer Ausbildung im Rathaus dort geblieben ist, wertet Riedmann als Beweis „für die bei uns herrschende gute Atmosphäre“, sowie als Zeichen dafür, dass die Stadt ein „guter Arbeitgeber ist, mit dem man zufrieden sein kann“. Der Bürgermeister hob auch hervor, dass es über jene Abteilungen, mit denen die Bürger besonders zufrieden sind – etwa die Stadtgärtnerei oder der Bauhof – so gut wie nie Klagen gebe.