13 neue Bauplätze in Markdorf-Süd stehen nun bereit: Die EnBW-Tochter RBS-Wave, im Auftrag der Stadt Erschließungsträger für den dritten Bauabschnitt, hat die zweite Hälfte der 26 Grundstücke des Abschnitts an die Stadt übergeben. Bürgermeister Georg Riedmann freute sich vor Ort über den perfekt eingehaltenen Zeitplan, nachdem die Übergabe der ersten 13 Grundstücke bis zum Herbst vorgesehen gewesen war. Die Erschließungsphase sei eine "enorm kurze und ruhige Zeit" gewesen. Riedmann spielte damit auf die Probleme an, die die Erschließung des zweiten Bauabschnitts noch erschwert hatten. Vor allem die heftigen Beschwerden der Anwohner über den Baustellenverkehr, die Lärmbelastung und die nur selten genutzte Baustraße hatten damals die Stadt beschäftigt. Dies sei diesmal nicht der Fall gewesen, im Gegenteil: "Es gab keine Beschwerden aus der Anwohnerschaft, sondern stattdessen sogar Lob gerade von den damaligen Beschwerdeführern dafür, dass diesmal alles so glatt über die Bühne ging", sagte Riedmann.

Für die ersten 13 Grundstücke hatten sich Interessenten bis zum 8. März bewerben können. 150 Bewerbungen von Familien waren laut Jörg Wiggenhauser von der Kämmerei eingegangen, 34 waren in die letzte Auswahlrunde gelangt. Auf der Basis des festgelegten Punktesystems waren vor allem Ortsansässige und große Familien bei der Vergabe berücksichtigt worden. Die Vermarktung der weiteren 13 Bauplätze mit Südausrichtung ist nun für Anfang 2018 geplant.

"Schneller fertig als geplant, das ist auch nicht selbstverständlich", resümierte Riedmann. Er konstatierte eine sehr erfreuliche Entwicklung des Baugebietes im Süden der Stadt. "Das ist ein tolles Beispiel für Stadtentwicklung." Die neue grüne Mitte am Angerplatz werde als soziales Zentrum des Quartiers wie erhofft gut angenommen. Die Grundstücke selbst sind mit so genannten Mehrsparten-Hausanschlüssen ausgestattet. Das heißt, die Anschlüsse umfassen neben Wasser, Abwasser und Strom auch die Anbindung ans Erdgasnetz und Glasfaserleitungen fürs schnelle Internet. Aber auch Details wie die sparsame LED-Straßenbeleuchtung würden Markdorf-Süd als modernes Baugebiet ausweisen. Nachdem bei den vorangegangenen Bauabschnitten einige Laternenmasten durch den Baustellenverkehr beschädigt worden waren, wird die Netze BW nun einige der neuen Masten in Absprache mit der Stadt erst später installieren.

Gemeinsam mit dem Stadtbauamt habe man "sehr stark darauf geachtet, wie man die Baustelle abwickelt", so Stefan Kempf, Leiter Kommunale Beziehungen beim EnBW-Regionalzentrum. Wie Riedmann dankte auch er allen Beteiligten, den Baufirmen ebenso wie den Ämtern.

Markdorf-Süd III

Die Bauplätze für Einfamilienhäuser sind zwischen 388 und 654 qm groß. Gesamt umfasst der dritte Bauabschnitt 1,6 Hektar. Der Spatenstich war am 1. März. Alle Grundstücke erhielten Mehrsparten-Hausanschlüsse inklusive Glasfaserleitungen.

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