Am 20. März startete das Testzentrum in der Mehrzweckhalle in Leimbach. Hier wurde anfänglich noch analog gearbeitet, so dass die getesteten Personen vor Ort auf ihr Testergebnis warten mussten. Am 26. April wurde das Corona-Testzentrum in die Stadthalle verlegt. Im gleichen Zuge wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Rathaus die Auswertung der Tests digitalisiert. So wurden die Testergebnisse dann größtenteils per E-Mail übermittelt und die Wartepflicht auf das Ergebnis entfiel. Wer nicht über entsprechende Endgeräte verfügte, konnte sein Ergebnis trotzdem weiterhin in Papierform erhalten.

Das Rote Kreuz führte im Zeitraum von März bis Juli insgesamt 10 174 Corona-Tests durch, die höchste Nachfrage gab es im Mai mit 5119 Testungen. Ehrenamtliche Helfer vom Roten Kreuz, Feuerwehr und Vereine sowie hauptamtlichen Mitarbeitern leisteten zusammen 2594 Stunden Arbeitszeit, wie eine Auflistung des DRK zeigt.

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Bürgermeister Georg Riedmann lobte die Umsetzung der Testabwicklung durch das Rote Kreuz sowie die reibungslose Kommunikation mit der Stadt. „Die Organisation lief ausgezeichnet, wir konnten sogar unsere Gremien-Sitzungen in der Stadthalle abhalten. Das Ganze war ein toller Erfolg und ich möchte mich bei allen Beteiligten bedanken“, so Riedmann Vor allem hoffe er, dass sich der Einsatz nach der Endabrechnung auch positiv in der Kasse des DRK-Ortsvereins bemerkbar mache. Hier soll ein neuer Gerätewagen angeschafft werden.

Lob für Zusammenarbeit

Auch Hauptamtsleiter Klaus Schiele ist dankbar für die Kooperation mit dem DRK und schätzt, dass sich nach Abzug der Kosten der ehrenamtliche Einsatz durchaus gelohnt hat. Silke Uhl, stellvertretende Vorsitzende des DRK-Ortsvereins und Bereitschaftsleiter Martin Denkert bedankten sich ebenfalls für die Zusammenarbeit. Bürgermeister Riedmann betonte, dass das Team so routiniert aufgestellt sei, dass das Testzentrum bei Bedarf wieder jederzeit in Betrieb genommen werden könne.