Der 74-Jährige befand sich am Samstag um die Mittagszeit mit drei weiteren Besatzungsmitgliedern an Bord eines Segelschiffes und nahm an einer Regatta teil. Während eines Wendemanövers fiel der Segler nach Polizeiangaben offenbar wegen starken Wellengangs aus Eigenverschulden ins Wasser und wurde nach etwa zehn Minuten von einem Begleitboot aufgenommen. Da eine Unterkühlung des 74-Jährigen zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, brachten Rettungskräfte den Mann vorsorglich in ein Krankenhaus. Nach eingehender Untersuchung konnte er aber unverletzt wieder aus der Klinik entlassen werden.

Am Samstag gegen 16.10 Uhr lief ein Segelboot bei Langenargen auf Grund. Wie die Polizei berichtet, wollte ein 30-jähriger Mann unter Maschine in den Yachthafen Langenargen (BMK) einlaufen. Nachdem der Motor kurz vor der Hafeneinfahrt ausfiel, strandete das Boot aufgrund des starken Wellengangs am sogenannten Argenhorn. Der Segler und ein weiteres Besatzungsmitglied konnten selbstständig durch das knietiefe Wasser an Land gehen. Das festgefahrene Segelboot liegt auf der Seite, behindert den Schiffsverkehr auf dem Bodensee dadurch aber nicht. Wetterbedingt konnte es bislang (Stand: Montagmorgen) noch nicht geborgen werden.

Die Häfler Wapo-Station hat in beiden Fällen die Ermittlungen übernommen.