Das Fahrzeug, das nach Angaben der Wasserschutzpolizei (Wapo) vermutlich nicht richtig gesichert war, versank gegen 14 Uhr komplett im Bodensee. Der Mann, der noch einen Rettungsversuch unternehmen wollte, sprang ins kalte Nass. Er konnte aber nichts mehr bewirken und wurde von anwesenden Familienangehörigen wieder aus dem See gezogen. Sein Auto hingegen erlitt bei diesem unfreiwilligen Aufenthalt im Wasser Totalschaden, der mit rund 8000 Euro zu Buche schlägt. Das Bergen des Kleintransporters hatte sich schwierig gestaltet, wie Martin Schöllhorn, Kommandant der Langenargener Feuerwehr, schilderte.

Mit dem Kranwagen der Häfler Feuerwehr wurde der Kleintransporter aus dem Bodensee gezogen. <em>Bilder: Manuel Stumpf/</em><em>Das</em><em> Boot GmbH</em>
Mit dem Kranwagen der Häfler Feuerwehr wurde der Kleintransporter aus dem Bodensee gezogen. Bilder: Manuel Stumpf/Das Boot GmbH

Zunächst war erwogen worden, dass Taucher ein Zugseil an dem Fahrzeug anbringen sollten. Schließlich gelang es auch ohne die Hilfe der Taucher der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ein Seil an der Vorderachse des Wagens anzubringen. Mithilfe des Kranwagens der Feuerwehr von Friedrichshafen konnte der Transporter schließlich aus dem Bodensee gezogen werden. Vorsichtshalber sei sofort nach Eintreffen am Yachthafen um das Fahrzeug eine Ölsperre gelegt worden, wie Schöllhorn gegenüber dem SÜDKURIER weiter schilderte. Nach Wapo-Angaben waren weder Öl noch Benzin ausgetreten. Insgesamt 35 Feuerwehrleute waren nach Schöllhorns Angaben am Einsatz beteiligt.