Am heutigen Freitag soll ein Sachverständiger das Boot untersuchen, auf dem das Feuer mutmaßlich ausgebrochen war, wie ein Polizeisprecher des Polizeipräsidiums Einsatz mitteilte. Die Ermittler gehen von einem technischen Defekt aus. Andere Ursachen seien aber noch nicht auszuschließen, sagte der Sprecher am Freitag.

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Unterdessen werden die Bergungsarbeiten im Yachthafen fortgesetzt. Rettungskräfte wollen heute versuchen, das Boot zu orten, das nach dem Feuer auf den Grund des Hafenbeckens gesunken war. Dazu sollen Polizeitaucher oder ein Tauchroboter eingesetzt werden. Am Donnerstag war die Suche nach diesem Boot zunächst abgebrochen worden. Alle übrigen beschädigten Boote konnten mittlerweile geborgen werden.

Laut Polizei ist nun auch klar, dass der entstandene Schaden wohl größer ist als zunächst angenommen. Insgesamt seien Teile eines Steges und zehn Boote durch das Feuer in der Nacht auf Donnerstag beschädigt worden. Zunächst war die Polizei von sieben beschädigten Booten ausgegangen. Der Schaden soll bei etwas mehr als einer halben Million Euro liegen. Der Yachthafen ist der größte am Bodensee, dort liegen mehr als 1500 Segel- und Motorboote.

(dpa)