Er soll die 30-Jährige Ende Februar in der gemeinsamen Wohnung erwürgt und anschließend einen Autounfall inszeniert haben, um die Tat zu vertuschen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord aus niederen Beweggründen vor. Die Verhandlung wurde nach der nur wenige Minuten dauernden Verlesung der Anklage vertagt, weil der psychiatrische Sachverständige nicht zum Prozessauftakt geladen worden war.

Als Tatmotiv werden laut Staatsanwaltschaft erhebliche Ehestreitigkeiten vermutet. Der Angeklagte habe befürchtet, nach einer Trennung nur noch „Wochenend-Papa“ zu sein und Unterhaltszahlungen für seine Frau und die beiden gemeinsamen Kinder leisten zu müssen, sagte der Staatsanwalt. Laut Anklage soll der Mann die Leiche der Frau zu einem Acker gefahren, dort auf dem Fahrersitz platziert und dann einen Unfall inszeniert haben. Dabei wurde er selbst schwer verletzt.