Etwa Mitte Februar soll es im Gasthof Adler mit einem Außer-Haus-Verkauf losgehen. Genau festlegen möchte sich Walter Brust hierzu noch nicht, da die Eröffnung davon abhängig sei, was die Corona-Verordnung bis dahin erlaube. Jahreswechselbedingt seien außerdem viele Handwerksbetriebe nicht erreichbar. „Und dann gibt es so kleine Dinge: Die Baumärkte haben geschlossen“, ergänzt Anja Mittasch, Mitglied der Geschäftsführung. Man könne also nicht kurzfristig Glühbirnen oder dergleichen selbst kaufen, wenn kleine Arbeiten anstünden.

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Fest steht, was auf der neuen Speisekarte stehen wird

„Wir möchten die Ausrichtung komplett ändern“, erklärt Brust. „Wir setzen auf regionale Produkte, bieten auch regionale Gerichte an. Ab und an soll es Themenwochen geben, die Karte wird mit ein paar internationalen Spezialitäten gespickt.“ Dabei stehe für ihn die Qualität der eingesetzten Produkte an erster Stelle. „Bis auf das Rindfleisch, das wir über unseren Lieferanten in Isny aus Argentinien beziehen, kommt auch alles Fleisch aus der Region“, erklärt Brust.

In den Betrieben, aus denen das Fleisch stamme, werde nach Standards gearbeitet, die in Deutschland Bio-Kriterien genügen würden: „Da gibt es nichts mit Antibiotika und die Tiere sind das ganze Jahr auf der Weide.“ Generell stehe für ihn aber nicht Bio im Vordergrund, sondern Regionalität und die grundsätzliche Qualität der Produkte.

Neben regionaler Küche soll es auch Burger geben

Bei Maultaschen, Spätzle und Kartoffelsalat setzt Walter Brust auf eigene Herstellung. „Und wenn ich selbst morgens um 2 Uhr in der Küche stehen muss“, sagt er und lacht. Anja Mittasch führt aus: „Wir haben in den letzten Jahren gute Beziehungen zu Lieferanten aufgebaut. Die behalten wir bei. So haben wir auch fairen Kaffee aus Lindau und Fruchtsäfte aus der Region.“ Neben regionaler Küche mit vielen schwäbischen Spezialitäten sollen auch Burger auf der Karte stehen. „So wollen wir ein möglichst breites Publikum ansprechen, was uns bisher auch in Ravensburg gelungen ist. Da kommen Jugendliche, Familien und Rentner zu uns“, sagt Restaurantleiterin Jasmin Vogt.