Im Februar waren laut Mitteilung des Landratsamtes erstmals Ölspuren im Bereich des im August 2020 gesunkenen Motorbootes auf der Wasseroberfläche festgestellt worden. Die Bergung sei nun veranlasst worden, weil davon auszugehen war, dass sich an Bord des Wracks noch wassergefährdende Betriebsstoffe befanden. Diese hätten nach Einschätzung der Behörde zu einer nicht kalkulierbaren Gefährdung insbesondere auch für die Trinkwasserversorgung werden können.

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Die Bergung durch Berufstaucher wurde von der Feuerwehr begleitet. Mit einer Ölsperre wurde verhindert, dass sich Ölschlieren auf der Seefläche ausbreiten konnten, heißt es weiter. Ausgetretenes Benzin – einer Schätzung zufolge weniger als ein Liter – wurde durch die Feuerwehr aufgesaugt oder verflüchtigte sich.

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Bei der Aktion waren neben den Bodenseetauchern mit Arbeitsschiff und der Feuerwehr mit drei Booten, die Wasserschutzpolizei und das Seenforschungsinstitut mit einem Mehrzweckschiff beteiligt. Das Amt für Wasser- und Bodenschutz des Landratsamts war ebenfalls vor Ort. Insgesamt waren es rund 20 Einsatzkräfte. Die Kosten der Aktion sind aktuell noch nicht bekannt. Sie sind dem Landratsamt zufolge durch den Bootseigner oder dessen Versicherung zu tragen.