Helga Bauer schaut skeptisch auf die gekräuselte Oberfläche des Bodensees. „Hoffentlich haben wir am 9. Juli nicht so viel Wind“, sagt sie und Thomas Schmidt nickt. „Alles, was wir brauchen ist, Wetterglück“, sagt er. Für das, was man sonst noch für das „Fescht am Steg“ braucht, haben die beiden Vorsitzenden des Heimatvereins Immenstaad längst gesorgt.

Der Bauhof wird ab Mittwoch die neuen Hütten aufstellen. Am Festsamstag um 16.30 Uhr werden sich Oldtimer, überwiegend Motorräder aus Immenstaad und Umgebung, am Landungssteg treffen und gegen 17 Uhr gemeinsam über die Seestraße durchs Dorf und nach Kippenhausen knattern.

Bands sorgen für Unterhaltung

Wenn sie gegen 18 Uhr zurückkommen, eröffnet „Zeebrass“, eine Band, die aus jungen Immenstaader und Meersburger Musikern besteht, offiziell das Fest. Sie haben bereits beim „Fescht am Steg“ vor drei Jahren gespielt und auch die Band „Soul Pack“, die die Bühne um 20 Uhr übernimmt, ist bekannt: Die Mitglieder haben mit ihrer Musik schon vor sechs Jahren für lockere Atmosphäre gesorgt.

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Für das leibliche Wohl ist an zehn Bewirtungsstationen gesorgt. Vereine, Ministranten und Helferkreis bieten kulinarische Abwechslung vom Käsewürfel über Grillgut bis hin zur Waffel. Axel Rosenberger und seine Freunde verwandeln den Hennenbrunnen wieder in eine Bar, die Tanzgruppe Cheers schenkt Sekt aus und wer möchte, bucht bei der Tourist-Info eine Fahrt mit der Lädine.

Hoffen auf Wetterglück

Für 25 Euro sticht man nach dem Sektempfang in See und erlebt das Fest vom Wasser aus. 3 Euro Eintritt und Verzehrgutscheine sind inklusive und wenn die beleuchteten Segelboote vom Yachtclub Immenstaad gegen 22 Uhr zu romantischer Musik im Korso in den Hafen einlaufen, ist die Lädine mit dabei. Der einzige Haken: Es darf weder stürmen noch Bindfäden regnen, denn einen Plan B für das Fescht gibt es nicht.