„Der Schrank ist für alle da, auch die Wohlhabenden. Jeder, der sich daraus bedient, rettet Lebensmittel. Am besten so viel rausnehmen, wie man verbrauchen kann. Ziel ist es, dass der Schrank abends leer ist“, erklärt Sandra Friedrich vom Weltladen in einer Pressemitteilung.

Und wie funktioniert das System? Ein Team von sechs Leuten hole Lebensmittel bei Betrieben ab und kümmere sich um die Wartung. Alle zwei Tage werde der Inhalt des Schranks kontrolliert und saubergemacht. Vonseiten des Lebensmittelkontrolldienstes gebe es strenge Auflagen. Was genau alles in den Schrank darf und was nicht, stehe auf der Webseite des Weltladens. Auf Facebook und Instagram seien alle zwei Tage aktuelle Bilder des Schrankes zu sehen, sodass Interessierte sich informieren können, welche Lebensmittel gerade verfügbar sind.

Abgabestelle für „gerettete „Lebensmittel eröffnet  neben dem Weltladen Immenstaad
Abgabestelle für „gerettete „Lebensmittel eröffnet neben dem Weltladen Immenstaad | Bild: Weltladen

Das Weltladen-Team hofft nun auf eine breite Akzeptanz bei den Immenstaadern. Als nächstes wollen sie, der Pressemitteilung zufolge, Ferienwohnungsbesitzer ansprechen, da beim Gästewechsel oft Lebensmittel übrig blieben. Auch bei Bauern wolle man nachfragen.

Weitere Informationen gibt es im Internet auf http://www.weltladen-in-immenstaad.de oder bei Sandra Friedrich, E-Mail: info@weltladen-in-immenstaad.de

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