Der neue Spielplatz soll neben Skateranlage und Bolzplatz entstehen und vielseitige Bewegungs- und Spielangebote bieten. „Die Spielgeräte werden aus naturbelassenem Hartholz erstellt“, erläuterte Ortsbaumeister Ulrich Kohler dem Gremium. Auf verschiedenen Schaukeln können Große und Kleine allein oder zu mehreren durch die Luft schwingen. Sandelfläche und Kleinspielgeräte können schon Zweijährige nutzen. Eine große Freifläche lässt Raum für eigene Spielideen.

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Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung im Dezember die Baukosten für den Spielplatz auf 80 000 Euro begrenzt. Daher wird auf eine Rundbank, einen Wasserspender und ein zweites Bodentrampolin verzichtet. Ein wasser- und kinderwagenfester Weg soll nicht durch den ganzen Platz, sondern nur bis ins Zentrum führen. Nach Rücksprache mit dem Förderverein Spielplätze Immenstaad wird auch der Bau eines Spielturms im Sandkasten verschoben. „Der Verein hat vor, eine Spendenaktion durchzuführen und dann ein größeres Multifunktions-Spielgerät anzuschaffen“, sagte Kohler.

Diese Obstbäume möchte der Gemeinderat erhalten.
Diese Obstbäume möchte der Gemeinderat erhalten. | Bild: Corinna Raupach

Eine Reihe Obstbäume soll dem Bau der Doppelseilbahn weichen

Hubert Langenstein von den Freien Wählern kritisierte, dass eine Reihe Obstbäume dem Bau der Doppelseilbahn weichen solle. „Ich finde es nicht korrekt, diese Hochstämme abzusägen. An ihnen könnte man zudem Kindern früh vermitteln, woher die Äpfel kommen“, sagte er. Dem schlossen sich weitere Räte an. „Es kann nicht sein, dass wir eine Reihe gut gepflegter Bäume für eine Rutschbahn fällen“, sagte Markus Böhlen (Grüne). Sven Volk (Grüne) regte an, die Seilbahn nach Norden zu versetzen. Kohler sagte zu, eine einspurige Seilbahn oder einen anderen Stellplatz zu prüfen.

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Lisa Müller (FWI) regte an, über weitere Sitzgelegenheiten nachzudenken, und Markus Böhlen mahnte Barrierefreiheit und Spielmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer an.