Seit dem 6. Mai ist das Aquastaad wegen eines massiven Personalengpasses geschlossen. Zweieinhalb Stellen sind trotz aller Bemühungen der Gemeinde immer noch unbesetzt. Die Gemeinde plant, das Hallen- und Strandbad im Juni wieder zu öffnen, aber Einschränkungen bei den Öffnungszeiten sind auch dann nicht auszuschließen. Darüber, ob es für Inhaber von Saisonkarten Nachlässe geben soll, diskutierte der Gemeinderat im Anschluss an die öffentliche Sitzung nichtöffentlich.

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„Wir würden zumindest den Außenbereich sehr gerne noch im Mai wieder öffnen, aber es sieht derzeit nicht so aus, als ob das funktioniert“, erklärte Bürgermeister Johannes Henne in der Gemeinderatssitzung. Bisher sei von der Versicherung der Gemeinde noch keine verbindliche Auskunft über Haftungsfragen zu bekommen gewesen, erklärte Henne. „Wir müssen ja schauen, ob haftungsrechtlich alles in sicheren Bahnen ist.“

Noch keine Ergebnisse bei Personalsuche

Ruth Höft, Chefin der Tourist-Info, rufe täglich bei der Versicherung an und hake nach, auch er selbst habe das schon mehrfach getan. Die Anstrengungen bei der Personalsuche hätten bisher zu keinem Ergebnis geführt, berichtete Henne weiter. Die Gemeinde sucht immer noch einen stellvertretenden Betriebsleiter, einen Fachangestellten für Bäderbetriebe sowie Rettungsschwimmer. Die Stellen seien deutschlandweit ausgeschrieben worden und die Gemeinde habe im Rahmen einer Fachmesse sowie über soziale Medien um Personal geworben.

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„Wir scheuen wirklich keine Kosten und Mühen. Wir sind sehr daran interessiert, das Aquastaad wieder zu öffnen“, versicherte der Bürgermeister. Die Gemeinde sei bereit, über Tarif zu zahlen, und helfe bei der Wohnungssuche. Auch Rettungsschwimmer, deren Schein aufgefrischt werden muss, sollen dabei unterstützt werden. „Sprechen Sie alle an, die vielleicht jemanden mit der nötigen Qualifikation kennen und drücken Sie uns die Daumen, dass wir eine Lösung finden“, forderte Henne.

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