Bestes Strandbadwetter mit Temperaturen über 30 Grad Celsius motiviert nur bedingt zur Bewegung auf dem Sportplatz. Trotzdem sind beim Tag des Sports anlässlich des Jubiläums „100 Jahre TuS“ rund 100 Sportler in die Anlage „Forstwiesen“ des Turn- und Sportvereins gekommen und haben die zehn Stationen absolviert.

Linus (sieben Jahre) sprang mit Leichtigkeit über die 1,20 Meter hohe Stange.
Linus (sieben Jahre) sprang mit Leichtigkeit über die 1,20 Meter hohe Stange. | Bild: Gisela Keller

Einige Kinder haben am Samstag so viel Spaß an der Olympiade gehabt, dass sie viele Stationen mehrfach durchliefen. Auch insgesamt haben die Kinder die Erwachsenen klar übertrumpft.

Zum Team von Mark, Heike und Klara Herding (von links) gehörte auch Fabio Dumke, er bewies Talent beim Elfmeterschießen.
Zum Team von Mark, Heike und Klara Herding (von links) gehörte auch Fabio Dumke, er bewies Talent beim Elfmeterschießen. | Bild: Gisela Keller

Etwa 100 Helfer in blauen T-Shirts betreuten die von den Abteilungen Turnen, Fußball, Volleyball, Leichtathletik und Tischtennis aufgebauten Stationen. Die Reihenfolge konnten die Teilnehmer frei wählen. Heike Herding war mit Ehemann Mark, Sohn Torben, Tochter Klara sowie mit Fabio Dumke und Roman Serenok unterwegs. Nach acht Stationen bestätigte sie, was Klaus Priesett an der Meldestelle im Laufe der Veranstaltung von vielen hörte: „Es hat Spaß gemacht.“

Neben Sohn Colin (fünf Jahre) und Tochter Isabelle bastelte Mandy Mayhew (rechts) eine Wasserrakete. Als Helferinnen waren Franziska George (links) und Svenja Wiesen im Einsatz. Auch Pauline Schmider (acht Jahre) bastelte mit.
Neben Sohn Colin (fünf Jahre) und Tochter Isabelle bastelte Mandy Mayhew (rechts) eine Wasserrakete. Als Helferinnen waren Franziska George (links) und Svenja Wiesen im Einsatz. Auch Pauline Schmider (acht Jahre) bastelte mit. | Bild: Gisela Keller

Die Biathlon-Aufgabe und den Weitsprung aus dem Stand fand Heike Herding am anstrengendsten. Fabio hatte am meisten Spaß beim Werfen mit den „Heulern“. Am SÜDKURIER Sportradar wurden hohe Geschwindigkeiten gemessen. Fast 100 Stundenkilometer erreichte der schnellste Ball, der ins Tor geschossen wurde.

Auch ohne Schuhe bewies Markus Böhlen am SÜDKURIER Sportradar einen ordentlich kräftigen Schuss: mehr als 90 Stundenkilometer – Respekt!
Auch ohne Schuhe bewies Markus Böhlen am SÜDKURIER Sportradar einen ordentlich kräftigen Schuss: mehr als 90 Stundenkilometer – Respekt! | Bild: Gisela Keller

Beim Biathlon galt es, nach jeder der beiden 150-Meter-Runden mit Bällen Kegel von einem Tisch zu werfen. Mira (neun Jahre) und ihre Freundin Jule liefen die Runden mehrfach und bestätigten, was Uwe Vogel und Timo Rosczyk berichteten, die mit ihren Söhnen Tim (acht Jahre) und Ole (neun Jahre) den Parcours absolvierten: „Beim Wettbewerb Jung gegen Alt sind die Jungen einfach besser.“

Väter sahen immer abgekämpfter aus

Die Schiedsrichter an den Stationen hätten sie etwas mitleidig angeschaut, weil sie immer abgekämpfter aussahen. Im Schatten beim verdienten kühlenden Getränk sagen die Väter: „Unsere Jungs sind beim TuS in der Abteilung Leichtathletik und rennen immer noch herum“.

Über die „Kiesel“ zu hüpfen, war nicht ganz einfach. Bettina Rebstein hat es ausprobiert.
Über die „Kiesel“ zu hüpfen, war nicht ganz einfach. Bettina Rebstein hat es ausprobiert. | Bild: Gisela Keller

Tim und Ole gehörten zu den besten Teams des Tages und haben in der Gesamtwertung als „Die Coolen“ Platz 2 belegt. Platz 1 ging an die „Kicker“, Roman (elf Jahre) und Felix (neun Jahre), Platz 3 ans Team „Die TuSis“ mit Luan (zehn Jahre) und den Zwillingen Basti und Moritz (acht Jahre). Auch in der Einzelwertung lag die Jugend klar vorn: Ein Neunjähriger erzielte 93 von 100 möglichen Punkten.

Mira (neun Jahre) bewies beim Biathlon gute Lauf-Kondition und Treffsicherheit mit dem Ball.
Mira (neun Jahre) bewies beim Biathlon gute Lauf-Kondition und Treffsicherheit mit dem Ball. | Bild: Gisela Keller

Die Bilanz des stellvertretenden Vorsitzenden des TuS, Klaus Priesett, fiel durchwachsen aus: „Einerseits hatten wir uns mehr Teilnehmer erhofft, andererseits haben wir nur positive Rückmeldungen bekommen.“