Am Samstag, 20. Juli, lädt der TuS als Höhepunkt seines Programms zur Feier von „100 Jahre TuS Immenstaad„ zum „Tag des Sports“ mit „TuS-Olympiade“ ein. Dabei gelte es wirklich noch, das olympische Motto „Dabei sein ist alles“, versprechen Karl Jäger und die anderen Mitglieder des Organisationsteams. Schließlich gehe es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern vor allem um die Freude an der Bewegung und am Sport im Team. Familien, Freundeskreise, Kollegen, Paare – jeder könne dabei sein und Spaß haben, egal ob Einheimischer, Gast aus der Region oder Urlauber.

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Alle fünf Abteilungen des TuS haben sich spezielle Aufgaben für einen Parcours mit zehn Stationen einfallen lassen. „Die gestellten Aufgaben sind für jeden geeignet“, verspricht der stellvertretende Vorsitzende Klaus Priesett, „für Kinder und Erwachsene, für trainierte und weniger trainierte Personen“ und die Geschäftsführerin des Vereins und Leiterin der Volleyball-Abteilung Martha Laboureur scherzt: „Wir können allerdings nicht garantieren, dass niemand einen Muskelkater bekommt.“ Auf einem Laufzettel wird eingetragen, welche Ergebnisse die Teammitglieder an den einzelnen Stationen erzielt haben. Als Team antreten können zwei bis sechs Personen ab acht Jahren. Für Kinder bis zwölf Jahren gelten dabei andere Anforderungen als für Erwachsene. An jeder Station sind auf Schildern die Aufgaben beschrieben, zusätzlich stehen überall Stationsleiter und Helfer zur Verfügung.

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Die Aufgaben an den einzelnen Stationen sind vielfältig. Einige Beispiele: Bei der „Biathlon-Staffel“ werden die Runden nicht auf Skiern, sondern laufend zurückgelegt und ist zudem Zielsicherheit beim Wurf mit Bällen gefragt. „Heuler werfen“ heißt es an einer anderen Station. Diese Disziplin ähnle dem Speerwurf erklärt Martha Laboureur, der Unterschied bestehe vor allem darin, dass das Wurfgerät etwas anders geformt ist und im Flug ein Heulen von sich gibt. Balance ist bei „Flusssteine-Springen“ gefragt, Reaktionsschnelligkeit an der Tischtennis-Ballmaschine und ein ordentlicher „Wumms“ bei der Fußball-Geschwindigkeitsmessung.

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„Wir hoffen, dass die Teilnehmer viel Spaß haben und der eine oder andere vielleicht sportliche Fähigkeiten entdeckt, die er oder sie bei uns im TuS weiterentwickeln möchte“, sagt Klaus Priesett. Damit jeder sehen kann, was der TuS alles zu bieten hat, wollen sich die einzelnen Abteilungen – Fußball, Turnen, Leichtathletik, Volleyball und Tischtennis – auch an eigenen Ständen präsentieren und als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.

Hoffen auf rege Teilnahme

Wie viele bei der Tus-Olympiade mitmachen werden, können die Organisatoren nicht abschätzen: „Wir machen das ja zum ersten Mal“, erklärt Karl Jäger, „Aber wir hoffen natürlich auf rege Teilnahme“. Es sei auch nicht erforderlich, sich vorab anzumelden. „Einfach kommen und mitmachen!“, lädt das Organisations-Team ein. Für die Teilnehmer liegen kleine und – so viel sei verraten – bei Hitze sehr wohltuende Geschenke bereit. Für die drei besten Teams gibt es zudem Preise.

Angebote für Kinder

Damit auch die Jüngsten viel Spaß haben können, soll eine Hüpfburg aufgebaut und eine Mal- und Schminkecke eingerichtet werden. Wer möchte, könne auch Buttons basteln oder eine Wasser-Rakete bauen und starten. Martha Laboureur sagt dazu: „Das ist ein richtig schönes Spektakel“. Auch für die Bewirtung der Teilnehmer mit Getränken, Gegrilltem und Kaffee und Kuchen hat der TuS gesorgt. Außerdem soll ein DJ die Gäste musikalisch unterhalten. Wer alle Stationen absolviert habe, könne natürlich auch anschließend noch gemütlich auf dem TuS-Gelände verweilen, laden die Organisatoren ein.

Wetter muss mitspielen

Damit der Tag des Sports ein Erfolg wird, muss das Wetter mitspielen. Falls es kräftig und dauerhaft regnen sollte, müsse der Tag des Sports leider ausfallen, sagt Klaus Priesett – der wie alle anderen, auf gutes Wetter hofft.