Im Winter war die Lädine zur Landrevision in der Werft. Die alle vier Jahre fällige gründliche Überholung des touristisch genutzten Nachbaus eines historischen Lastenseglers reißt jedesmal ein tiefes Loch in die Kasse des Lädinenvereins. Diesmal wurden erst in der Werft größere Schäden entdeckt, was die Kosten in unerwartete Höhe trieb. Die Endabrechnung liege noch nicht vor, aber der Lädinenverein rechne mit mindestens 76 000 Euro, erklärt die Vorsitzende Ursula van Endert. Diese Summe kann der Verein nicht aus eigenen Mitteln stemmen und hofft weiterhin auf großzügige Spender: „Je mehr Spenden wir bekommen, umso kleiner fällt der Kredit aus, den wir aufnehmen müssen“. Über eine Spende in Höhe von 2000 Euro von der Tourismusgemeinschaft freut sich van Endert deshalb sehr.

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„Wir möchten den Verein unterstützen, der mit der Lädine das touristische Angebot in Immenstaad bereichert“, sagt Ulrike Huber, die neue Vorsitzende der Tourismusgemeinschaft, „Das einzigartige Schiff ist ein Alleinstellungsmerkmal“. Zu den Mitgliedern der Tourismusgemeinschaft gehören Gastgeber, Gastronomen und Geschäftsleute – und jetzt auch der Lädinenverein. „Wir hoffen, dass künftig Synergien durch regen Austausch von Ideen entstehen und wir gemeinsam viel bewegen können“, erklärt Ursula van Endert.

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Jetzt hofft der Lädinenverein erst einmal auf schönes Wetter beim Mittelaltermarkt am 25. und 26. Mai. Dann, so die Hoffnung, werden viele das Angebot für Rundfahrten nutzen und auch der Verkauf von Kaffee und Kuchen Geld in der Vereinskasse bringen.