An jeder Ladestation sollen zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden können, was bedeutet, dass insgesamt vier Stellplätze benötigt werden. Die Frage nach dem besten Standort für die Ladesäulen war in der Gemeinderatsitzung im Oktober diskutiert worden.

Säulen an der Nordseite des Rathauses

Jetzt hat der Rat nach Abwägung der Vor- und Nachteile einstimmig entschieden, dass die Säulen an der Nordseite des Rathauses platziert werden sollen. Die Stellplätze dort werden derzeit für die Fahrzeuge von Rathausmitarbeitern und manchmal auch für Vereinsaktivitäten im Rathaus genutzt.

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Als wichtigste Argumente für diesen Standort wurden genannt, dass die Kosten für den Anschluss gering sind, weil an diesem Platz eine Trafostation vorhanden ist. Außerdem sind dort die Ladestationen auch während des Wochenmarkts nutzbar. Lediglich, wenn das Weinfest oder ein anderes größeres Fest auf dem Rathausplatz stattfindet, ist auch dieser Bereich gesperrt.

Nutzer suchen Ladesäulen mit Apps

Dass die Plätze an der jetzt gewählten Stelle – im Gegensatz zum ursprünglich geplanten Standort an der Nordseite des öffentlichen Parkplatzes vor dem Rathaus – weniger sichtbar sind, wurde in Kauf genommen: Wer ein E-Auto fahre, suche unterwegs sowieso mithilfe von Smartphone-Apps nach Möglichkeiten zum Aufladen. Die beiden anderen erwogenen Standorte – im nördlichen Bereich der Dr.-Zimmermann-Straße und auf dem öffentlichen Parkplatz nördlich der Gebäude in der Ortsmitte – wurden vor allem wegen der hohen Kosten verworfen.