Zum ersten Mal haben die Stephan-Brodmann-Schule und die Fußballabteilung des TuS, die seit etlichen Jahren mit der von Reinhard König und Axel Töbel geleiteten Fußball-AG kooperieren, gemeinsam einen Sepp-Herberger-Tag angeboten.

Rund 120 Kinder sind mit dabei

Dabei konnten die Schüler der dritten und vierten Klassen, nach Angaben von Schulleiter Burghard Zapkau insgesamt etwa 120 Kinder, fürs „Paule-Schnupperabzeichen“ ihre Fußballkünste beweisen und haben außerdem ein Turnier gespielt. Den Kindern habe es Spaß gemacht, sagten Zapkau und Lehrerin Tanja Arnold, die vonseiten der Schule die Federführung hatte, übereinstimmend mit TuS Jugendleiter Srpko Abadzic.

Das könnte Sie auch interessieren

Ganz offensichtlich gefallen hat es allen Schülern, bei der Siegerehrung von Bürgermeister Johannes Henne goldene Medaillen umgehängt zu bekommen. Die Medaillen hatte der Deutsche Fußball Bund (DFB) aus Mitteln der nach dem legendären Bundestrainer Sepp Herberger benannten Stiftung zur Verfügung gestellt. Für jede Mannschaft gab es zudem eine Urkunde mit eingetragener Platzierung. Die Mannschaften habe sie, um in etwa gleiche Chancen für alle herzustellen, zufällig zusammengestellt, erklärte Tanja Arnold. Jede der zwei dritten Klassen und drei vierten Klassen stellte zwei gemischte Mannschaften.

Geschickter Umgang mit dem Ball

Drei Stationen haben alle Kinder fürs Schnupperabzeichen durchlaufen, bevor das Turnier getrennt nach Klassenstufen im Modus „Jeder gegen Jeden“ startete. Beim „Dribbelkünstler“ war der geschickte Umgang mit dem Ball in einem Parcours gefragt, beim „Kurzpass-Ass“ geschicktes Zuspiel und beim „Elferkönig“ Zielgenauigkeit beim Schuss aufs Tor. Zwei Schüler erwiesen sich als besonders begabt und erreichten die volle Punktzahl, einige weitere fast genauso viele Punkte. Für alle gab es Urkunden mit dem Maskottchen „Paule“, einem fußballspielenden Raben.

„Ich finde, es war eine schöne Sache“

„Ich finde, es war eine schöne Sache“, fasste Srpko Abadzic nach dem Herberger-Tag zusammen. Wie Burkhard Zapkau und Reinhard König kann er sich gut vorstellen, den Herberger-Tag zu einer neuen Tradition werden zu lassen.